Promi-Big-Brother 2014 Wie wurde Osnabrückerin Alexandra Rietz zum Big-Brother-Promi?

Von Nils Stockmann

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Alexandra Rietz. Foto: dpaAlexandra Rietz. Foto: dpa

Osnabrück. Der deutschen Öffentlichkeit ist Alexandra Rietz durch die Doku-Soap „K11“ bekannt. Nun wohnt die 43-Jährige mit elf weiteren Kandidaten im Promi-Big-Brother-Haus. Vor der Schauspielkarriere war sie Polizistin in Osnabrück. Kehrt sie bald dorthin zurück?

Ihr Beruf brachte die Kriminaloberkommissarin Alexandra Rietz 2003 dazu, sich beim Casting für die Polizei-Soap „K11“ zu bewerben. Mit der Hauptrolle in der Sendung des Privatsenders Sat1 erfüllte sie sich „eine große Leidenschaft“, wie sie auf ihrer Website schreibt.

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Bodyguard von Christian Wulff

Vor der TV-Karriere arbeitete Rietz, geboren 1971 in Bad Oeynhausen, neun Jahre für die niedersächsische Polizei – unter anderem auch bei der Kriminalpolizei Osnabrück. Sie kam viel herum, unter anderem auch als Personenschützerin für den damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff. Nach der Zeit bei „K11“ – die Serie wurde nach mehr als 10 Jahren im Jahr 2013 eingestellt – wurde es ruhig um Rietz. Sie veröffentlichte ein autobiografisches Buch über ihre Zeit als Polizistin und nahm an verschieden Reality-Formaten und Shows im deutschen Fernsehen teil.

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Seit einigen Tagen ist Rietz nun Teil der Reality-Show „Promi-Big-Brother“, bei der zwölf mehr oder minder prominente Kandidaten in einem Haus eingesperrt sind und Tag für Tag der deutschen Öffentlichkeit vorgeführt werden. Rietz übernimmt für die Verantwortlichen der Sat1-Show die Rolle der „toughen Frau, der niemand widersprechen sollte“ und schaffte es bislang die ersten Tage in absoluter Öffentlichkeit ohne größeren Skandal oder Aufregung an sich vorbei ziehen zu lassen.

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Ehemalige Kollegen äußern sich nicht

Sie selbst lässt ihre Fans auf ihrer Website über die Gründe für den Schritt in die Show wissen: „Jede Reise eröffnet neue Horizonte – diese führt aber auch sehr ins Ungewisse.“ Ob dieser Reisewunsch der 43-Jährigen so „tough“ ist, wie die Sender-Verantwortlichen sich Rietz wünschen, sei dahingestellt. Bei der Polizei in Osnabrück möchte man die Reisevorhaben der Ex-Kollegin nicht kommentieren. „Das hat wenig mit unserer eigentlichen Arbeit zu tun“, so Polizeipressesprecherin Anke Hamker. Auch andere ehemalige Kollegen wollten die neuen Wege von Rietz nicht beurteilen.

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Erinnerungen an Osnabrück

An ihre Zeit bei der Kriminalpolizei in Osnabrück erinnerte Rietz sich offenbar gern zurück: Bei „K11“ vertrat sie die Meinung der VfL Osnabrück habe die besten Fans. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung sagte sie vor wenigen Jahren außerdem, wenn es mit der Schauspielerei einmal nicht mehr so laufe, komme sie gerne zur Kriminalpolizei zurück. Ihr damaliger Chef habe damals gar zu ihr gesagt, er würde sie jederzeit wieder mit offenen Armen empfangen.

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Man möchte Rietz nun nicht wünschen, die Teilnahme bei Promi-Big-Brother sei ein Indiz dafür, dass es bei ihr derzeit nicht laufe, zumal ihr Plan B, die Rückkehr nach Osnabrück, alles andere als gesichert wäre. Zu Beginn ihrer Schauspielkarriere kündigte sie bei der Polizei, trotz Verbeamtung ohne den Anspruch auf Wiedereinstellung.


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