Forschen, Wohnen und Studieren Luftbild: die Sedanstraße im Stadtteil Westerberg



Osnabrück. „Die wahrscheinlich exklusivste Wohngegend in Osnabrück“, wirbt die Delta Immobilien Invest GmbH für ihre Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Metzer Kaserne an der Sedanstraße im Stadtteil Westerberg.

Diese verläuft im Bild von oben nach unten rechts der Bildmitte; das von Delta bebaute Areal befindet sich rechts davon auf mittlerer Höhe.

Hans Fuhrmann wohnt seit einem halben Jahr in einem Haus an der eigens für das Bauprojekt geschaffenen Heinrich-Böll-Straße. Den Anspruch des Bauherrn, ein exklusives Wohngebiet zu schaffen, sieht er erfüllt.

„Das Schöne ist, man hat einen eigenen Gärtner, und unter dem Gelände ist eine riesige Tiefgarage. Wenn Sie draußen Autos stehen sehen, sind das in der Regel Besucher. Aber natürlich bezahlt man das alles mit.“ Die Mieten seien auch für den Westerberg noch hoch, obwohl diese Seite des Stadtteils als die günstigere gelte. Aber die Preise seien durch die gebotenen Vorzüge gerechtfertigt. Laut Fuhrmann sind noch nicht alle Wohnungen in seiner Nachbarschaft verkauft, aber die Tendenz sei steigend.

Initialprojekt und Anker

Auf der größtenteils noch unbebauten Fläche links der Sedanstraße entstehen der „Wissenschaftspark Osnabrück“ und der „Wohnpark Urban“. Das Gebäude in der Mitte des Bildes mit der markanten, hufeisenförmigen Grundfläche ist bereits in Betrieb und beherbergt das „Innovations-Centrum Osnabrück“ (ICO), laut Website „Initialprojekt und Anker im Wissenschafts-Park.“ Dort gibt es „kurzfristig anmietbare Arbeitsplätze“ zu „gründerfreundlichen Staffelmieten“. Gebäude der Hochschule und der Universität liegen teilweise direkt gegenüber; auch deren Hauptkomplexe, oben rechts im Bild, sind nur wenige Gehminuten entfernt. Diese Nähe dürfte bei der Wahl des Standortes eine große Rolle gespielt haben, immerhin absolvieren potenzielle Kunden, Mieter und Mitarbeiter der Zukunft ihre Ausbildung in der Nachbarschaft. „Das Innovations-Centrum Osnabrück ist [...] das Eintrittstor in die Hochschule und Universität Osnabrück für die Wirtschaft“, heißt es auf der ICO-Website.

30-Millionen-Investition

Ein weiteres großes Bauprojekt am Platz ist die Bibliothek von Universität und Hochschule Osnabrück, zu sehen am oberen Bildrand etwas rechts der Mitte. Hier investierte das Land Niedersachsen rund 30 Millionen Euro, um Platz zu schaffen für 450000 Bücher.

Die niedersächsische Bildungsministerin Gabriele Heinen-Kljajic findet, das Gebäude sei „Manifestation guter Kooperationskultur von Universität und Hochschule“.

Dieses Motiv ist in der Geschäftsstelle von NOZ Medien an der Großen Straße in Osnabrück erhältlich. Ein
Abzug (20x30 cm) kostet
14 Euro, das Format
40x60 cm 26,50 Euro.


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