Nachhaltigkeitstipp 15 Wie Palmöl dem Regenwald schadet

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Der Zoo-Orang-Utan Buschi ist ein ganz besonderer Klimabotschafter. Foto Jörn MartensDer Zoo-Orang-Utan Buschi ist ein ganz besonderer Klimabotschafter. Foto Jörn Martens

Osnabrück. Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück, erläutert, wie Palmöl dem Regenwald schadet.

Unser Orang-Utan Buschi ist ein wichtiger Botschafter für den Klimaschutz, denn er macht gemeinsam mit den Zoopädagogen auf die Bedrohung des Regenwaldes aufmerksam.Für den Anbau von Palmölplantagen werden jährlich mehrere Millionen Hektar Regenwald gerodet: Sie bedecken weltweit inzwischen zwölf Millionen Hektar Fläche. Das ist etwa ein Drittel der Bundesrepublik Deutschland.

Das Öl ist in vielen Lebensmitteln, Süßigkeiten und Kosmetika enthalten – etwa die Hälfte aller Supermarktprodukte enthalten Palmöl. Außerdem werden aus vielen tropischen Bäumen Möbel hergestellt, denn ihr Holz ist oft besonders haltbar. Durch die radikale Abholzung, meistens mit Brandrodung, ist der Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten akut gefährdet. Mehr als ein halbes Fußballfeld pro Sekunde fällt der Vernichtung zum Opfer.

Orang-Utans sind bereits vom Aussterben bedroht: Die Anzahl der wild lebenden Tiere sinkt stetig. Schätzungen zufolge leben nur noch 45000 bis 69000 Individuen in der Natur. Wer mehr über den Regenwald erfahren will, kann sich ab nächstem Schuljahr mithilfe von Buschi und unseren Zoopädagogen zu Regenwaldbotschaftern ausbilden lassen (Angebot für Schüler der 3. bis 6. Klasse).


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