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Staatsanwaltschaft ermittelt Untreuevorwurf gegen Osnabrücker Lokalradio-Vorstand

Firmenschild von osradio 104,8 in der Lohstraße. Foto: Jörn MartensFirmenschild von osradio 104,8 in der Lohstraße. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Beim Osnabrücker Lokalfunksender osradio 104,8 soll eine größere Geldsumme unterschlagen worden sein. Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, steht der Vorwurf der Veruntreuung im Raum. Der Betrag, um den es geht, soll im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Der Beschuldigte aus dem Vorstand des Trägervereins bestreitet alle Vorwürfe.

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) habe Strafanzeige gegen einen Hauptverantwortlichen wegen des Verdachts auf Untreue und Subventionsbetrug gestellt, sagte NLM-Direktor Andreas Fischer am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in H

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osradio 104,8 ist als Bürgerrundfunk in der Stadt und in weiten Teilen des Landkreises zu hören. Er wird sowohl von professionellen Journalisten als auch engagierten Laien betrieben. Der Sender hatte im April 1996 von der NLM unter dem Namen „Offener Kanal Osnabrück e.V.“ die Sendelizenz als Projekt für fünf Jahre erhalten. Im November 2001 schaffte das geänderte niedersächsische Mediengesetz die rechtlichen Voraussetzungen, um osradio 104,8 als eingetragenen Verein in den Regelbetrieb zu überführen. Dieser Verein wird gegenwärtig von drei Vorstandsmitgliedern geführt.

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