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Podiumsgespräch im Theater Wulff in Osnabrück: Stellen Sie Ihre Fragen

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Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff ist am Mittwochabend in Osnabrück zu Gast. Foto: dpaDer ehemalige Bundespräsident Christian Wulff ist am Mittwochabend in Osnabrück zu Gast. Foto: dpa

Osnabrück. Christian Wulff stellt am Mittwochabend im Osnabrücker Theater sein Buch „Ganz oben – Ganz unten“ vor. Vor dem öffentlichen Podiumsgespräch mit NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke können Sie uns Ihre Fragen an den Ex-Bundespräsidenten schicken.

Dafür können Sie entweder die Kommentarfunktion unter diesem Artikel nutzen, einen Eintrag auf der NOZ-Facebook-Seite , bei Twitter oder Google+ hinterlassen oder uns eine E-Mail an info@noz.de schicken. Ralf Geisenhanslüke wird Ihre Fragen im Gespräch mit Wulff nach Möglichkeit berücksichtigen. Die Buchvorstellung beginnt um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) und ist für die Zuhörer kostenlos. Wer es nicht ins Theater schafft, kann das Gespräch auf www.noz.de im Liveticker verfolgen.

Erst seit rund sechs Wochen liegt das Werk „Ganz oben – Ganz unten“ bei den Buchhändlern. Bei der Präsentation in Berlin sorgte Wulff mit dem Satz „Ich wäre auch heute noch der Richtige“ für Aufsehen. Zweieinhalb Jahre zuvor hatten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Vorteilsannahme den damaligen Bundespräsidenten zum Rücktritt bewegt . Vorangegangen waren Berichte über Vergünstigungen, die Wulff von reichen Freunden erhalten haben sollte. Das Verfahren wegen Vorteilsannahme vor dem Landgericht Hannover endete im Februar dieses Jahres mit einem Freispruch , der am 13. Juni – drei Tage nach der Buchvorstellung – rechtskräftig wurde .

In seiner Geburtsstadt Osnabrück will der frühere niedersächsische Ministerpräsident den Zuhörern heute seine Sicht des Geschehens nahebringen. Dabei wird er auch einige Passagen aus seinem Buch vorlesen. Aus Wulffs Perspektive war sein Rücktritt das Ergebnis einer Pressekampagne. Seine Äußerungen zum Islam, zu den Banken oder zur katholischen Kirche hätten in diversen Redaktionen zu Unmut geführt. Besonders dem Springer-Verlag wirft er vor, ihn „zum Abschuss freigegeben“ zu haben, wie er jüngst in einem „Spiegel“-Interview sagte.

Zuletzt war in Osnabrück eine Diskussion darüber entbrannt, ob Wulff die Ehrenbürgerwürde verliehen werden solle . Während seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident hatte Wulff sich für den kriselnden Osnabrücker Autobauer Karmann eingesetzt und nach dessen Insolvenz die Ansiedlung von VW unterstützt.


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