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16.07.2014, 20:00 Uhr KOMMENTAR

Zion GmbH und Güterbahnhof: Sodom und Gomorra

Kommentar von Sebastian Stricker

Streitbarer Zeitgenosse: Ralf Gervelmeyer, Geschäftsführer der Zion GmbH und als solcher gegenwärtig Eigentümer weiter Teile des Güterbahnhofs Osnabrück. Foto: Rainer Lahmann-LammertStreitbarer Zeitgenosse: Ralf Gervelmeyer, Geschäftsführer der Zion GmbH und als solcher gegenwärtig Eigentümer weiter Teile des Güterbahnhofs Osnabrück. Foto: Rainer Lahmann-Lammert

Osnabrück. Wofür steht bei der GMHütter Immobiliengesellschaft, der weite Teile des früheren Güterbahnhofs gehören, eigentlich der Name Zion?

Geschäftsführer Ralf Gervelmeyer ist Mitglied der Partei Bibeltreuer Christen und steht der evangelischen Freikirche „Lebensquelle“ nahe, also liegt eine religiöse Anspielung auf der Hand. Dabei hat sein wichtigster Besitz, die alte Osnabrücker Eisenbahnbrache, seit seinem Auftreten so rein gar nichts mit dem biblischen Heilsort Zion gemein.

Streit mit der Stadt wegen diesem, Streit mit der Stadt wegen jenem, außerdem Streit mit Mietern, Geduldeten und Gästen, die falsch parken. Ein Eklat jagt den nächsten.

Jetzt auch noch Drogen. Mag die Zion GmbH in diesem Fall auch schuldlos sein: Sodom und Gomorra wäre inzwischen vielleicht der bessere Firmenname.


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