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Standortsuche endlich erfolgreich Osnabrück: Annas Lädchen und Jonathans Laden bald unter einem Dach



Osnabrück. Aus zwei mach eins: Annas Lädchen und Jonathans Laden werden im Herbst unter einem Dach zusammenziehen. An der Johannisstraße 88 siedeln sich die Einrichtungen von SkF und SKM an, ohne jedoch ihre Identität aufzugeben.

„Für Annas Lädchen haben wir schon seit Längerem eine neue Bleibe gesucht, raus aus dem Souterrain“, sagt Birgit Ottens, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). In der Lohstraße 16–18 erhalten Schwangere und Familien oder Rentner mit geringem Einkommen Unterstützung. Günstig verkauft werden Kinder- und Damenbekleidung, Babyerstausstattung, Spielzeug, Bücher und alles fürs Kind. Die Sachen werden von Privatleuten und Firmen gespendet.

Viele der Kunden von Annas Lädchen seien vorher in der Schwangerenberatung des SkF gewesen, erläutert Ottens. Mit dem neuen Standort werde der Weg noch kürzer: Die Sozialberatung des SkF befindet sich nur ein paar Schritte weiter im Haus der Sozialen Dienste an der Johannisstraße 91. Auch Jonathans Laden zieht nur zwei Häuser weiter, könne sich dann aber besser auf einer Ebene darstellen, freut sich Michael Strob, Geschäftsführer des Katholischen Vereins für Soziale Dienste (SKM). Der Laden ist eine Filiale der gemeinnützigen GmbH Möwe. Das Projekt des SKM qualifiziert, fördert und beschäftigt Menschen, die besonderen Unterstützungsbedarf aufgrund persönlicher Einschränkungen oder sozialer Schwierigkeiten haben.

Die neuen Räume ziehen sich von der Johannisstraße bis zur großen Rosenstraße. Dort sollen der Fahrradladen und die Werkstatt untergebracht werden. Zur An- und Ablieferung sind sie auch mit dem Auto zu erreichen.

Im übrigen Bereich von „Jonathan & Annas Laden“ wird das bekannte bunte Sortiment angeboten. Die „Schnäppchen und Schätzchen“, wie Birgit Ottens die Stücke aus Haushaltsauflösungen nennt, ebenso wie die gespendeten Sachen für Frauen und Kinder. „Dann kann die Kommode, in der die Erstausstattung liegt, gleich mitgekauft werden“, sagt Michael Strob.

Ziel ist es auch, Kunden „mit größerem Portemonnaie“ anzuziehen, die einen höheren Preis zahlen als die Stammkunden des SkF, die weiter mit einer Kundenkarte und großzügigem Rabatt einkaufen können. Die Tasse Kaffee, das Gespräch und den Austausch mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen gibt es weiter gratis.


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