Landespreis für Abiturientin Osnabrückerin gewinnt Latein-Preis und Stipendium

Auf den Stufen zum Olymp (von links): Preisträgerin Hanna Kremer, Edgar Barwig (Wettbewerbsbeauftragter des Niedersächsischen Altphilologenverbandes), Prof. Dr. Wilfried Stroh (Uni München), Bernhard Breuing (für den Vorstand des NAV). Foto: LiedtkeAuf den Stufen zum Olymp (von links): Preisträgerin Hanna Kremer, Edgar Barwig (Wettbewerbsbeauftragter des Niedersächsischen Altphilologenverbandes), Prof. Dr. Wilfried Stroh (Uni München), Bernhard Breuing (für den Vorstand des NAV). Foto: Liedtke

Osnabrück. Die Osnabrücker Abiturientin Hanna Kremer des Gymnasiums Carolinum hat den landesweiten Schülerwettbewerb Latein und Griechisch gewonnen. Außerdem wird sie in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Die 18-Jährige wurde im Rahmen eines feierlichen Festaktes in der historischen Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel geehrt. Die Festrede hielt der Münchener Philologe Wilfried Stroh, der auf seinen Vortragsreisen auch bereits mehrfach in Osnabrück Station gemacht hat.

Die Verleihung des Hochbegabtenstipendiums der renommierten Studienstiftung erfolgte während der Siegerehrung des „Rerum Antiquarum Certamen“. Dabei handelt es sich um einen landesweiten Schülerwettbewerb in den Alten Sprachen, der am 5. Juli in seine Abschlussrunde ging.

Bei diesem anspruchsvollen Wettbewerb, den der Niedersächsische Altphilologenverband NAV (der Fachverband der Latein- und Griechischlehrer) alle zwei Jahre für die Latein- und Griechischschüler in Niedersachsen ausrichtet, hatte Hanna Kremer eine preisgekrönte Facharbeit über den Roman „Satyricon“ des römischen Schriftstellers Petron verfasst.

In einem dreitägigen Auswahlseminar unter den zwölf Landessiegern des Wettbewerbs konnte Hanna Kremer sich zusammen mit Robert Schumacher von der Liebfrauenschule in Oldenburg durchsetzen und eines der beiden begehrten Stipendien der Studienstiftung erlangen.

Hanna Kremer, die zugleich in diesem Jahr die beste Abiturientin am Gymnasium Carolinum ist, möchte das Stipendium nutzen, um Medizin zu studieren – „ein Fach, dessen ethische Grundsätze noch immer auf die alten Griechen zurückgehen,“ wie sie bei ihrer Präsentation in Wolfenbüttel feststellte.


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