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07.07.2014, 20:56 Uhr KOMMENTAR

Votum für IGS Bramsche war ein Sieg der Vernunft

Kommentar von Jean-Charles Fays

In Bramsche wird im kommenden Jahr eine neue Gesamtschule entstehen, wenn die Eltern dem Vorschlag von Politik und Verwaltung zustimmen. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeIn Bramsche wird im kommenden Jahr eine neue Gesamtschule entstehen, wenn die Eltern dem Vorschlag von Politik und Verwaltung zustimmen. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Osnabrück. Die Kritik der Grünen und Linken war erwartbar. So will die Opposition punkten. Wichtig an der Entscheidung für die Elternbefragung nach einer IGS am Standort Bramsche war jedoch, dass die beiden großen Gruppen sich von ihrer Linie auch von der Opposition nicht abbringen ließen.

Die Entscheidung, dass es nur eine neue Gesamtschule im Nordkreis geben wird , stand fest. Insofern stand nur noch zur Debatte, wo sie entstehen soll. Der Landkreis hat in einer 66-seitigen Vorlage eindrucksvoll dargelegt, warum Bramsche der vernünftigste Standort ist. Selbst der Fraktionschef der Grünen hat den Standort Ankum noch vor drei Wochen als „nicht sinnvoll“ eingestuft, weil die IGS Fürstenau dadurch gefährdet würde. Nicht nachvollziehbar ist, warum Ankum für die Grünen auf einmal doch eine Option ist. Vernünftig haben dafür die großen Gruppen gehandelt, denn sie fällten die Entscheidung rational und nicht ideologisch.


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