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02.06.2014, 21:55 Uhr

Das Ende der Erdkabel-Träume im Osnabrücker Land

Von Jean-Charles Fays


Eine oberirdische Stromtrasse wie hier in Osnabrück wird immer wahrscheinlicher. Foto: Michael GründelEine oberirdische Stromtrasse wie hier in Osnabrück wird immer wahrscheinlicher. Foto: Michael Gründel

Bramsche Osnabrück. Wenn Kreisrats Winfried Wilkens jeden Bürgermeister ermutigt, für sein eigenes Teilstück der Trasse zu verhandeln, dann bedeutet das faktisch das Ende der Träume von Erdkabeln in der Region.

Amprion ist eher bereit, über eine Änderung der Trasse nachzudenken, bei der die gesetzlichen Mindestabstände zur Wohnbebauung unterschritten werden, als über eine immens teure Erdverkabelung. Ebenfalls unwahrscheinlich ist, dass die Kabel auf einem Teilstück unter die Erde kommen und auf einem anderen Teilstück oberirdisch gelegt werden. Dabei hatten sich gerade namhafte Vertreter für die Erdkabel stark gemacht. Nicht nur die CDU-Bundestagsabgeordneten für Stadt und Landkreis forderten Erdkabel an den Trassen 16 und 18 in der Region, sondern auch die Landesregierung .


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