Totschlagsfall in Erding U-Haft des Frauenarztes erneut auf dem Prüfstand

Nach einem halben Jahr U-Haft prüft das Oberlandesgericht München von Amts wegen die Mordermittlungen gegen einen Osnabrücker Frauenarzt. Unser Bild von Dezember 2013 zeigt das Reihenhaus im Erdinger Ortsteil Pretzen, in dem das Paar lebte. Foto: Günter Herkner/Erdinger AnzeigerNach einem halben Jahr U-Haft prüft das Oberlandesgericht München von Amts wegen die Mordermittlungen gegen einen Osnabrücker Frauenarzt. Unser Bild von Dezember 2013 zeigt das Reihenhaus im Erdinger Ortsteil Pretzen, in dem das Paar lebte. Foto: Günter Herkner/Erdinger Anzeiger

Osnabrück. Wochenlang haben sich zwei bayerische Gerichte mit der Haftbeschwerde des Osnabrücker Frauenarztes befasst, der Ende 2013 in Erding seine Ehefrau getötet haben soll. Am Ende entschieden beide: Der 54-Jährige bleibt in Untersuchungshaft. Doch möglicherweise gilt dieses Wort nicht mehr lange. Denn schon bald schauen sich die Richter den Fall erneut und immer wieder an – von Amts wegen und in kurzen, regelmäßigen Abständen.

Weil Haftsachen von den Ermittlern beschleunigt behandelt werden müssen, sieht das Gesetz nach Ablauf von sechs Monaten – im vorliegenden Fall also Anfang Juni – eine routinemäßige Haftprüfung vor. Dann müssen weitere triftige Gründe her, u

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