Unverwechselbare Stimme John Watts spielt Fischer Z im Osnabrücker Rosenhof

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Cooler Typ, cooler Sound: John Watts von Fischer-Z begeisterte. Foto: Thomas OsterfeldCooler Typ, cooler Sound: John Watts von Fischer-Z begeisterte. Foto: Thomas Osterfeld

Osnabrück. Ein Nachhall der 80er Jahre: Im gut gefüllten Rosenhof zelebrierte John Watts die Lieder der Kultband Fischer Z. Mit seiner unverwechselbaren Stimme prägte er den Pop-Sound der New Wave-Truppe, der oft von Reggae-Stilistiken durchsetzt war. Dass er nach der Trennung der Band nicht untätig war, stellte er jetzt mit diversen neuen Songs unter Beweis.

John Watts hat eine junge Band um sich geschart, die sowohl die alten Hits als auch die aktuelleren Songs aus seiner Feder authentisch rüberbringt. Nachdem sein Drummer Sam Walker, der sich als fähiger Multiinstrumentalist erweist, das Publikum im Vorprogramm mit atmosphärischen Stücken auf das Fischer Z-Programm eingetunt hat, betritt Watts allein die Bühne. Sich mit einer akustischen Gitarre begleitend, intoniert er „That One Song“ und „World Go Round“, neuere, unbekannte Songs. Dem Publikum reicht der spezifische Klang seiner Stimme, um den Briten zu feiern. Als sich dann seine Band zu ihm gesellt und Hits wie „The Worker“ angestimmt werden, kennt die Begeisterung keine Grenzen. Geschickt mixt Watts weitere Hits wie „So Long“, „Berlin“ und „Marliese“ mit anderen Songs aus seiner Feder, die nicht in den Charts Einzug fanden, aber nicht weniger einprägsam daherkommen. Protestlieder gegen den Krieg, Titel, mit denen er Randfiguren der Gesellschaft in den Mittelpunkt rückt, und eigenwillige Liebeslieder wie „URSo“ sorgen für gute Stimmung im Saal.

Nur im Zugabenteil hält er sich mit Hits zurück, bis er final „Will You Be There“ intoniert, sodass das Publikum ohne Murren nach Hause geht.


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