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Massenkarambolage A1 zwischen Osnabrück Nord und Hafen wieder frei


wie/yjs/pm Osnabrück. Nach einem Unfall zwischen den Anschlussstellen Osnabrück Nord und Osnabrück Hafen hat die Polizei die Sperrung in Richtung Münster aufgehoben. Dort was es zuvor zu einer Massenkarambolage gekommen.

Gegen 17.05 Uhr kam es zu einem Unfall mit acht beteiligten Autos. Wie die Polizei am späten Freitagabend mitteilte, fuhr ein mit sechs Personen besetzter VW Bus im dichten Verkehr auf einen Mercedes Sprinter auf, nachdem der Fahrer des VW hatte nicht mehr ausweichen können. Der Mercedes drehte sich um die eigene Achse. Der Fahrer eines nachfolgenden VW Golf konnte ebenfalls nicht mehr ausweichen und fuhr frontal in den Sprinter. Der Sprinter wiederum wurde den die Wucht des Aufpralls gegen einen BMW geschleudert.

Zwei weitere Fahrer hinter der Unfall konnten rechtzeitig bremsen. Der Fahrer eines weiteren VW Golf wiederum nicht – der Golf fuhr auf die beiden Autos auf.

Insgesamt wurden fünf Personen leicht und eine Person schwer verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro. Fünf Autos mussten abgeschleppt werden.

Die Polizei sperrte die Autobahn komplett für etwa 45 Minuten. Nach rund zweieinhalb Stunden war sie geräumt. Der Rückstau betrug nach Polizeiangaben rund sechs Kilometer. Die Umleitung führte ab Bramsche über die U62 und über die U64.

Weiterer Stau

Auch in anderen Abschnitten der A1 kam es heute zu Staus und Behinderungen: Bei Holdorf geriet nach Meldung von Nordwestmedia ein Sattelzug von der Fahrbahn ab und landete im Seitenraum. Die Räder sanken so tief ein, dass er nicht alleine mehr auf die Fahrbahn zurück kommen konnte. Die Autobahn war in diesem Bereich halbseitig gesperrt. Zwischen Vechta und Osnabrück bildete sich ein mehr als 20 Kilometer langer Stau.