Bund hält Gutachten zurück Sind die Osnabrücker Höhlen wirklich unsicher?

<em>Als unterirdischer Steinbruch</em> wurden die Gertrudenberger Höhlen vor über 700 Jahren angelegt. Foto: Andreas StoltenbergAls unterirdischer Steinbruch wurden die Gertrudenberger Höhlen vor über 700 Jahren angelegt. Foto: Andreas Stoltenberg

Osnabrück. Zwei von drei Eigentümern haben schon zugestimmt: Sie sind einverstanden, dass die Bundesanstalt für Immobilien (Bima) die Gertrudenberger Höhlen mit einer Zementschlämme zuschüttet. Eigentümerin Nr. 3, die Stadt Osnabrück, möchte das lieber abwenden. Denn mit der Verfüllung des 700 Jahre alten Gangsystems würde ein einzigartiges Kulturdenkmal zerstört.

Alarm hat ein bergtechnischer Sachverständiger aus Münster geschlagen. Nach einer Begehung Ende 2012 warnte er in seinem baufachlichen Gutachten, in den Höhlen bestehe Lebensgefahr, weil sich Steine lösen und von der Decke stürzen könnten.

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