Schwieriger Fall fürs Landgericht Exhibitionist verprügelt: Notwehr oder Selbstjustiz?

Blaue Flecken: Mehrere Fausthiebe bekam der mutmaßliche Exhibitionist ins Gesicht. Foto: dpaBlaue Flecken: Mehrere Fausthiebe bekam der mutmaßliche Exhibitionist ins Gesicht. Foto: dpa

Osnabrück. Ein Exhibitionist in der Nachbarschaft? Das war die Nachricht, die einen 50-jährigen Anwohner der Meller Straße vor einem Jahr aus dem Schlaf schrecken ließ. Mit Pfefferspray und Fausthieben setzte er dem mutmaßlichen Unhold zu, von dem er glaubte, dass er seine 16-jährige Tochter belästigt hätte. Wegen gefährlicher Körperverletzung muss er sich jetzt in einer Berufungsverhandlung vor dem Landgericht verantworten. Den Schamverletzer hatte das Amtsgericht schon zwei Monate nach der Tat zu einer Geldstrafe verurteilt.

Was genau am Abend des 15. April 2013 an der Meller Straße geschehen ist, konnte die Verhandlung bisher nur bruchstückhaft aufklären. Mehrere Zeugen haben gesehen, dass ein betrunkener Mann mit seinem elf Jahre alten Sohn von seiner Wohnung

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