Geplanter Schulbezirk kritisiert Bürgermeister streiten um Gesamtschulen im Landkreis Osnabrück

Wenn ein Samtgemeindebürgermeister zum Rückzug gedrängt wird...Karikatur: Gerhard MesterWenn ein Samtgemeindebürgermeister zum Rückzug gedrängt wird...Karikatur: Gerhard Mester

Osnabrück. Im Osnabrücker Nordkreis ist ein Streit um eine der zwei neuen Gesamtschulen entbrannt, die ab 2015 im Landkreis entstehen könnten. Bersenbrücks Samtgemeindebürgermeister Horst Baier preschte mit dem Vorschlag für seine Samtgemeinde als Gesamtschulstandort vor und brachte die Grenzen der Samtgemeinde als Schulbezirk ins Spiel. Das erzürnt die Nachbargemeinden Artland, Neuenkirchen und Fürstenau. Auch im Südkreis bewerben sich mehrere Kommunen um eine Gesamtschule. GMHütte gilt dort als Favorit.

Eigentlich wollte der Landkreis in regionalen Konferenzen ruhig und unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach geeigneten Standorten zur Elternbefragung für eine der beiden möglichen Integrierten Gesamtschulen (IGS) im Landkreis suchen, doch

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Schulbezirk: Eine Gemeinde darf einen Schulbezirk für eine Schulform einrichten, wenn sie Schulträger ist. Bislang sind alle Gesamtschulen im Landkreis Osnabrück in Trägerschaft des Landkreises. Eine Samtgemeinde kann die Trägerschaft für eine IGS laut Landesschulgesetz bekommen, „wenn die Übertragung mit der Entwicklung eines regional ausgeglichenen Bildungsangebots zu vereinbaren ist“. Vor der Übertragung der Trägerschaft auf eine Samtgemeinde muss der Landkreis gehört werden.

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