Warnstreik am Mittwoch Osnabrück: Starke Einschränkungen im Busverkehr

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Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke wird am morgigen Mittwoch durch den Warnstreik für 24 Stunden lahmgelegt. Foto: dpaDer Verkehrsbetrieb der Stadtwerke wird am morgigen Mittwoch durch den Warnstreik für 24 Stunden lahmgelegt. Foto: dpa

Osnabrück. Der 24-stündigen Warnstreik der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke am Mittwoch, 26. März, wird den öffentlichen Nahverkehr in Osnabrück zeitweise lahmlegen. Betroffen sind auch Linien des Regionalverkehrs Münsterland, die Osnabrück ansteuern.

Ab 4 Uhr morgens bis zum Donnerstag um diese Zeit wird kein Bus der Stadtwerke das Depot an der Alten Poststraße verlassen. Nicht betroffen vom Warnstreik sind der Regionalverkehr der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) sowie die Flughafenlinie X150. Die Partner der VOS (Schrage Reisen, Beckermann, ABE, Weser-Ems-Bus, Hülsmann Reisen, Nieporte, Winkelmann-Reisen, VLO, Willy Hummert) und deren Auftragsunternehmer.

Die Stadtwerke weisen ihre Kunden aber darauf hin, dass es auch bei den Partnerunternehmen zu Engpässen kommen kann, wenn Fahrgäste auf diese Busse ausweichen. Vor allem Schülerinnen und Schüler sollten auf alternative Wege zur Schule vorbereitet werden. Etwa 40 Busse der Stadtwerke, die sonst morgens und mittags Schulen anfahren, sind nicht unterwegs. Schulfahrten durch Partnerfirmen finden allerdings statt.

Auch der Regionalverkehr Münster meldet Busausfälle durch den Warnstreik. Nach derzeitigen Informationen fallen folgende Linien aus: S 10 zwischen Recke und Osnabrück, R 11 zwischen Westerkappeln und Osnabrück, R 31 zwischen Lotte und Osnabrück, 111 zwischen Osnabrück-Eversburg und Mettingen/Wersen und 114 zwischen Schulzentrum Mettingen und Osnabrück-Atterfeld. Diese Linien werden voraussichtlich am Mittwoch und am Donnerstag ausfallen.


Tausende Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes blieben am Dienstag bei Warnstreiks ihrem Arbeitsplatz fern. Wer zahlt in einem solchen Fall für den Verdienstausfall? Die Gewerkschaft Verdi verweist auf ihre Streikkasse und rechnet vor: Für jeden Streikenden werde der normale Gewerkschaftsbeitrag zugrunde gelegt, der ein Prozent des Brutto-Monatslohn ausmache. Ein Streikender, der dem Aufruf der Gewerkschaft zur Arbeitsniederlegung nachgekommen ist, kann dann für jeden Streiktag das 2,5-Fache dieses Monatsbeitrags als Entschädigung beanspruchen.

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