Tanzworkshops in der Limberg-Kaserne „diversity days“: Ausdruck, Spiel, Präsenz und Teamwork

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Osnabrück. Insgesamt vier Tanzworkshops fanden im Rahmen der „diversity days“ in der ehemaligen Limberg-Kaserne statt.

„Erst mal strecken!“ Mit Gesten unterstreicht Neele Buchholz ihre Anweisungen. Etwa 20 Workshop-Teilnehmer dehnen ihre Gelenke, massieren ihre Gesichter oder bewegen sich nach Aufforderung von Buchholz’ Kollegin Corinna Mindt. Um Ausdruck, Spiel, körperliche Präsenz und Teamwork geht es hier. Wie Tänzerin und Choreografin Mindt gehört die 22-jährige Buchholz zum Bremer Künstler-Kollektiv „tanzbar_bremen“, bei dem sie seit 2013 als erste Frau mit Trisomie 21 fest angestellt ist.

Insgesamt vier Tanzworkshops fanden im Rahmen der „diversity days“ in der Limberg-Kaserne statt. Während die Berliner Initiative „tanzfähig“ Themen wie Nähe, Ferne, Gleichheit und Verschiedenheit thematisierten, ging es Tanz-Professorin Tamara McCall und Diplom-Sozialpädagoge Christian Judith um persönliche, eigene Tanzsprache. Neben Bewegung und Tanz gehört auch die Rücksichtnahme auf die Handicaps anderer Teilnehmer zum selbstverständlichen Miteinander. Und flinke Übersetzungen untereinander ließen im Workshop des spanischen Choreografen und „Danza Mobile“-Tänzers Antonio Quiles Verständnisprobleme gar nicht erst aufkommen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN