Klassiker im Lortzinghaus Klaus Fischer las „Zauberberg“

Schauspieler Klaus Fischer. Foto: Elvira PartonSchauspieler Klaus Fischer. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Die literarische „Bergtour“ des Theaters Osnabrück geht weiter. Klaus Fischer las im Lortzinghaus aus dem „Zauberberg“.

Osnabrück. Er erzählt die Geschichte Hans Castorps und darüber hinaus jene einer Welt im kollektiven Fieberwahn – Thomas Manns Jahrhundertroman „Der Zauberberg“ . Klaus Fischer, Schauspieler am Osnabrücker Theater, absolviert gerade den „Zauberberg“ vorlesend als literarische Bergtour. Und das pünktlich zum hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges.

Die vierte, „Totentanz“ überschriebene Etappe der Lesereise führte Fischer, seine Künstlerkollegen vom Theater und das Publikum am Donnerstagabend in das Lortzinghaus. Im Haus der Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ füllten über 100 Zuhörerinnen und Zuhörer den Vortragssaal. Fischer las mit sonorer Stimme die Textpartien, die von Castorps Begegnung mit Madame Chauchat, von der Zeit, Krankheit und der beunruhigenden Frage nach der unerklärbaren Natur des Lebens handeln.

Zwischen die Lesepartien hatte Dramaturg Peter Helling musikalische Beiträge eingebaut. Pianist Adrian Pavlov, Sopranistin Marie-Christine Haase und Tenor Mark Hamman interpretierten mit elegischen Musikstücken von Franz Liszt und Liedern von Reger, Schubert, Mendelssohn Bartholdy und Chausson Musik, die perfekt auf die Themen des „Zauberbergs“ abgestimmt war. Klaus Fischer las gekonnt, wenngleich durch eine Erkältung gehandicapt. Die Lesereise geht am 1. April und 28. Mai weiter.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN