Zur Reihe „KonsumKompass“ DBU-Vortrag in Osnabrück zu Murks-Produkten

Platinen und Prozessoren – wenn hier etwas kaputtgeht, gibt es meist nichts mehr zu reparieren. Foto: ImagoPlatinen und Prozessoren – wenn hier etwas kaputtgeht, gibt es meist nichts mehr zu reparieren. Foto: Imago

Osnabrück. Der DBU-Abendvortrag „Geplante Obsoleszenz – Murks erkennen und vermeiden“ beginnt am Donnerstag, 13. März, um 18.30 Uhr im DBU-Zentrum für Umweltkommunikation, An der Bornau 2, Osnabrück. Er gehört zum Rahmenprogramm der DBU-Ausstellung „KonsumKompass“. Eine Führung durch diese Ausstellung wird vor dem Vortrag um 17.45 Uhr angeboten.

Wer kennt das nicht: Da hat man sein neues Gerät gerade lieb gewonnen und kennt sich mit allen Funktionen aus, da kommt eine aktuellere Version auf den Markt, oder das vermeintlich „alte“ geht kaputt. Und die Garantie – ist gerade abgelaufen. Steckt da ein System dahinter? Planen Hersteller etwa den Verschleiß ihrer Geräte, damit sich das Konsum-Karussell weiter dreht? Und wenn ja, was kann ich dagegen tun? Kann ich beim Kauf schon sehen, ob ein Produkt „Murks“ ist? Wo bekomme ich Hilfe, Informationen oder Reparaturtipps?

Stefan Schridde, Initiator der bürgerschaftlichen Bewegung „Murks? Nein danke!“ informiert am Donnerstagabend über Murksmeldungen, Gesetzeslage, Kennzeichnungspflichten und eine mögliche ressourcenschonende Produktverantwortung der Hersteller.

Die Ausstellung „KonsumKompass“ informiert interaktiv über die Herkunft von Produkten und die Bedeutung von Labels. Die Schau ist bis Oktober 2014 im ZUK zu sehen, montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 13 Uhr.


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