Aktionstag für Fortbestand des EEG Windbranche demonstriert auch in Osnabrück

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Ist das nicht Wirtschaftsminister Gabriel? Ein Demonstrant schickt sich an, mit der Heckenschere einem Windrad die Flügel zu stutzen. rll/Foto: Lahmann-LammertIst das nicht Wirtschaftsminister Gabriel? Ein Demonstrant schickt sich an, mit der Heckenschere einem Windrad die Flügel zu stutzen. rll/Foto: Lahmann-Lammert

Osnabrück. Bundesweit demonstrierten Mitarbeiter aus Wind- und Solarunternehmen am Donnerstag für den Fortbestand des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Osnabrück trafen sich rund 50 Aktivisten aus der Windbranche zu einer Kundgebung vor dem Lutherhaus.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist der Adressat der Protestaktion. Und auf der Demo sogar zu sehen: Ein Mann mit Gabriel-Maske schickt sich an, mit einer Heckenschere die Flügel eines Windrades zu stutzen. Der Mann ist Carsten Höhler, Geschäftsführer der Firma ENP Neue Energien GmbH, die ihren Sitz im Lutherhaus hat.

Höhlergab ein Plädoyer für die Onshore-Windnutzung ab. Sie sei die günstigste Energieform überhaupt. Bei der Kohle- und Atomkraft würden die tatsächlichen Kosten bis heute nicht in der Kalkulation berücksichtigt. Politiker, die für eine starre Deckelung und realitätsferne Abstandsregeln eintreten, gefährdeten die Energiewende und viele Arbeitsplätze auch in der Region Osnabrück.


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