Abschied von „Made in Osnabrück“ Neue Geschäfte für die Redlingerstraße in Osnabrück

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Osnabrück. In der Redlingerstraße in der Osnabrücker Innenstadt gibt es demnächst einige Veränderungen: das „Neuland“ mit Wohn-Accessoires, der Fair-Trade-Modeshop „34/19 – Organic Clothing“ und eine Kaffeerösterei der Barösta-Betreiber. Damit ist der zwischenzeitliche Leerstand im Straßenbild nach dem Aus für das „Bagel’s“ vorerst Geschichte.

Ständiger Wandel ist gut fürs Geschäft und die Attraktivität eines Quartiers. Das gilt auch für die Redlingerstraße, die sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem Osnabrücker „In“-Viertel mit kreativen Gastro-Angeboten sowie Geschäften mit Pfiff und originellen Angeboten entwickelt hat. Das soll auch so bleiben: Dafür stehen die Neueröffnungen von „Neuland“ sowie der am Samstag, 8. März, anstehende Start des Fair-Trade-Modeshops „34/19 – Organic Clothing“ am bisherigen Standort des „Café Bagel‘s“.

Was sich sonst noch in den Geschäften in Osnabrück tut, lesen Sie in unserer losen Serie.

Ende Februar schließt der „Made in Osnabrück“-Laden. Die Barösta-Betreiber Nicole Kneese und Ylli Qirezi wollen ab Frühsommer hier mit einer Kaffeerösterei für eine neue Duftmarke sorgen.

Wein- und Naturprodukte

Damit ist der zwischenzeitliche Leerstand im Straßenbild nach dem Aus für das „Bagel’s“ im Spätsommer vergangenen Jahres vorbei. Seit einigen Wochen bietet dort „Neuland“-Inhaber Frank Caris neben seinem Geschäft am Markt eine zweite Anlaufstelle für mediterrane Wohn-Accessoires sowie Wein und Naturprodukte. Das ungefähr die gleiche Verkaufsfläche bietende Ladenlokal am Markt bleibt erst einmal. Caris: „Der Standort da wird sehr gut angenommen, und ich will in der Weihnachtszeit dort vertreten sein.“ Das Konzept für beide Standorte soll aber aufeinander abgestimmt werden.

Öko-Fashion im „34/19“

Ende kommender Woche öffnet gleich eine Tür weiter auf rund 60 Quadratmetern das „34/19“. Das Trio hinter dem Namen, der sich auf die Position der Inhaber-Initialien im Alphabet bezieht: der von der Agentur „Zukunftsmusik“ sowie dem Club „Kleine Freiheit“ bekannte Chris Vorberg und Daniel Labude plus Ehefrau Simone Labude-Poppe, die schon mit dem „Titus“-Shop am Kamp den Szene-Geschmack getroffen haben. Die Geschäftsphilosophie: tragbare Öko-Fashion von Shirt bis Schuhwerk von kleinen aber äußert erfolgreichen „grünen“ Labels wie dem dänischen Hersteller „Knowlegde Cotton“, „armedangels“ oder „King of Indigo“ sowie der Fuß-Spezialisten „ekn“, „Véja“ oder „GrandStep“. Der 33-jährige Vorberg, der aus Überzeugung Öko ist und auch die Inneneinrichtung selbst entworfen und zusammengebaut hat: „Wir haben den Anspruch, dass unser Sortiment nicht gängigen Bio-Klischees entspricht, sondern natürlich produziert auch gut tragbar und etwas fürs Auge ist.“

Abschied von „Made in Osnabrück“

Überraschendster Wechsel ist aber der Abschied von „Made in Osnabrück“ und Mit-Inhaber Steve McGuire, der seit Ende 2008 eins der Gesichter der angesagten Straße ist. Der 48-Jährige, der gemeinsam mit Partnerin Katrin Lazaruk für ausgefallenes Design und pfiffige Handmade-Artikel steht: „Veränderungen nach vier bis fünf Jahren an einer Stelle gehören einfach zu meinem Leben. Es gibt immer wieder neue Dinge, die mich reizen.“ Das Label „Made in Osnabrück“ besteht als Online-Shop weiter: „Die Leute können bequem von daheim aus bestellen.“

Neue Kaffeerösterei

Neuer Mieter ist ab März Kaffee-Spezialist Ylli Qirezi, der mit Ehefrau Nicole Kneese seit September 2012 die Kaffeebar „Barösta“ als angesagten Treffpunkt etabliert hat. Im 55 Quadrameter plus Lager bietenden zweiten Laden an „der Redlinger“ ist geplant, die im Herbst vergangenen Jahres erworbene Kaffeeröstmaschine der Kult-Marke Probat in Einsatz zu bringen sowie im Frühsommer ein auf ein jüngeres Publikum aufgerichtetes Café-Konzept zu realisieren.


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