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10.02.2014, 18:47 Uhr

StuRa abschaffen?

Ein Kommentar von Stefanie Witte


Die Studenten nehmen ihre Vertreter nicht ernst, die Vertreter sich selbst offensichtlich auch nicht. Das zeigen die Wahlbeteiligung und Äußerungen von Mitgliedern des StuRa (Studierendenrat) und des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss).

Auch wenn der Senat der Universität ungleich viel mächtiger ist als StuRa und AStA, ist es doch an den Studenten, ihre Selbstverwaltung effektiv zu gestalten. Stattdessen verlieren sich die Abgeordneten im Klein-Klein politischer Anschauungen und Unterthemen. Gleichzeitig haben sie keinen Rückhalt bei ihren Kommilitonen. Damit gibt es keinen Grund, warum die Leitung der Universität diese studentischen Vertreter ernst nehmen sollte. All das stellt die Daseinsberechtigung von AStA und StuRa infrage, die doch die Interessen der Studenten vertreten sollen. Wenn nur wenige diese Institutionen ernst nehmen, stellt sich auch die Frage, ob sich die Investition in Aufwandsentschädigungen für AStA-Referenten und Wahlen überhaupt noch lohnt.


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