Vorletzter Platz bei Showfinale Tänzer aus Osnabrück: „Millionärswahl“ hat viel gebracht

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Die Complex Crew landete bei der „Millionärswahl“ auf dem sechsten Platz. Foto: Complex Crew/Jürgen BrüskeDie Complex Crew landete bei der „Millionärswahl“ auf dem sechsten Platz. Foto: Complex Crew/Jürgen Brüske

Osnabrück. Nach der Show ist vor der Show: Der Osnabrücker Deniz Arslan von der Tanzgruppe Complex Crew ist zwar enttäuscht, dass seine Truppe bei der ProSiebenSat1-Show „Millionärswahl“ nur auf dem vorletzten Platz gelandet ist. „Trotzdem hat es uns eine Menge gebracht“, sagte Arslan am Montag.

Aufgrund schlechter Quoten und verheerender Kritiken wurde das Showfinale am vergangenen Samstagnicht mehr im Fernsehen ausgestrahlt, sondern im Internet live gestreamt. „Das hatte zufolge, dass fast nur noch Fans der jeweiligen Kandidaten zugeguckt und abgestimmt haben“, meint Arslan, Choreograf und Tänzer bei der Complex Crew , am Montag gegenüber noz.de. Daher habe das Ergebnis ihn nicht wirklich überrascht.

Gewonnen hat der Cannabis-Aktivist Georg Wurth. Er ist Chef des Deutschen Hanfverbands (DHV), der sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt.„Der DHV hat auf Facebook über 70.000 Fans, wir haben rund 1.800“, stellt Arslan fest.

Auch dem späteren Sieger Wurth sei schon vor der Show klar gewesen, dass er gewinnen würde, meint Arslan. „Der war im Prinzip nur noch da, um das Geld abzuholen.“ Dass es für die Complex Crew nur für den sechsten und damit vorletzten Platz gereicht hat, sei schade, aber absehbar gewesen. „Wir haben aber viele neue Kontakte geknüpft und spannende Menschen kennengelernt.“ Zudem habe die Complex Crew viele Termine für Auftritte eingesammelt. „Die hätten wir ohne unsere Teilnahme an der Show nicht bekommen.“

„Enger zusammengewachsen“

Dass es mit dem Auftritt vor TV-Publikum nichts geworden ist, tut Arslan vor allem leid für seine Mutter. „Ich habe immer gesagt, am Samstag sind wir im Fernsehen und dann kam es nur im Internet. Davon hat meine Mutter leider gar keine Ahnung.“

Mit dem Ablauf der Sendung ist der Osnabrücker Tänzer zufrieden: „Obwohl es nicht mehr im Fernsehen gelaufen ist, war es alles sehr professionell aufgezogen.“ Der Ausflug nach Köln sei auch gut für die Gruppendynamik der Complex Crew gewesen. Von Mittwoch bis Samstag war die Gruppe ununterbrochen zusammen. „Wir sind auf jeden Fall enger zusammengewachsen.“

Vom Fernsehen wollen sich die Tänzer aber zunächst eine Auszeit nehmen. Eine Teilnahme an einem anderen Castingformat ist zunächst nicht geplant. „Wir werden in diesem Jahr sowohl einzeln als auch als Gruppe intensiv trainieren, um noch besser zu werden.“ Außerdem wolle man die Fans nicht überstrapazieren. „Wir wollen nicht rumnerven, dass sie jetzt schon wieder irgendwo für uns abstimmen sollen“, berichtet Arslan und lacht. Für das Jahr 2015 sei ein erneuter Start im Fernsehen aber durchaus vorstellbar. Arslan: „Wie heißt es so schön: Wenn eine Türe zugeht, öffnet sich eine neue.“


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