Diskussion bringt Einigkeit Osnabrück: SPD-Ortsvereine sagen Ja zur Weststraße

Zwischen Rheiner Landstraße (hier Ecke Am Finkenhügel) und Natruper Straße ist eine Verbindungsstraße geplant. Ob sie gebaut wird, soll im Mai 2014 entschieden werden. Foto: Gert WestdörpZwischen Rheiner Landstraße (hier Ecke Am Finkenhügel) und Natruper Straße ist eine Verbindungsstraße geplant. Ob sie gebaut wird, soll im Mai 2014 entschieden werden. Foto: Gert Westdörp

pm/sst Osnabrück. Mehrere SPD-Ortsvereine haben sich jetzt für den Bau der geplanten Weststraße ausgesprochen. Die „überwiegenden Argumente“ würden aus Sicht der Sozialdemokraten „keinen anderen Schluss zulassen“ als die Befürwortung des Vorhabens, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Ortsvereine Voxtrup, Schinkel, Darum-Gretesch-Lüstringen.

Die mal Westumgehung, mal Entlastungsstraße West genannte Straße soll die Rheiner Landstraße mit der Natruper Straße verbinden. Im Mai findet darüber eine Bürgerbefragung statt, an dessen Ergebnis sich der Rat orientieren will.

Die SPD-Ortsvereine bildeten sich ihre Meinung bei einer Diskussionsrunde, an der auch Ratsfraktionschef und Landtagsabgeordneter Frank Henning sowie Ratsherr Ullrich Hus teilnahmen. Die Genossen kamen in der Ansicht überein, dass hier „keineswegs eine neue Stadtautobahn geschaffen werden soll“, wie es in der Mitteilung weiter heißt, sondern um eine zweispurige Stadtstraße mit der üblichen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 50. Zudem sollen beidseitige Lärmschutzwände errichtet werden.

Der Straße werde „eine zentrale und vor allem auch überregionale Bedeutung zukommen“ und könne „den drohenden Verkehrskollaps“ verhindern, glauben die Genossen. Sie werde durchfahrende Lkw aufnehmen und den Verkehr insbesondere auf Lotter Straße, Hansastraße und Wallring spürbar verringern. Die Eingriffe in die Natur seien gering.