Wer wählt wann? Bürgermeisterwahlen im Landkreis Osnabrück

Im Landkreis Osnabrück werden in 2014 zahlreiche Bürgermeisterposten neu besetzt, darunter in Bad Iburg, Melle und Bad Essen. Archivfoto: PohlIm Landkreis Osnabrück werden in 2014 zahlreiche Bürgermeisterposten neu besetzt, darunter in Bad Iburg, Melle und Bad Essen. Archivfoto: Pohl

Osnabrück. 2013 wurde vielfach als Superwahljahr bezeichnet, doch auch in 2014 dürfen viele Menschen im Landkreis Osnabrück an die Wahlurne treten.

Am Sonntag, 25. Mai, findet die achte Europawahl statt. Während der Gang zur Urne in einigen Ländern bereits ab Donnerstag, 22.Mai, möglich ist, wählen die Deutschen und somit auch die Menschen im Osnabrücker Land am Sonntag von 8 bis 18 Uhr ihre Brüsseler Parlamentarier. Wahlberechtigt sind alle Europäer, die älter als 18 Jahre alt sind, neu ist, dass die Wahlbüros in Deutschland nicht bis 21 Uhr geöffnet haben, wie es bei den vorherigen Europawahlen der Fall war. Bei dieser Wahl gibt es nur eine Landesliste, also keine Einteilung in Wahlkreise. Jeder Wähler kann einer Partei seine Stimme geben. Neu eingeführt wurde in Deutschland eine Drei-Prozent-Hürde. Die Landeslisten werden bis zum 3. März aufgestellt und nach Ablauf der Beschwerdefristen am 7. April bekanntgegeben.

Gleich in 13 Landkreis-Gemeinden oder -Städten stehen in diesem Jahr Bürgermeisterwahlen an, die zum Großteil zeitgleich mit der Europawahl am 25. Mai vonstatten gehen. Dabei werden zunächst die Stimmen der Europawahl ausgezählt, danach die Stimmen zur Bürgermeister-Direktwahl. So wählen schon am 23. Februar die Bad Iburger ein neues Stadtoberhaupt: Amtsinhaber Drago Jurak hatte angekündigt, nicht wieder anzutreten, um seine Nachfolge bemühen sich bislang Thomas Riepenhoff (CDU) und Annette Niermann als unabhängige Kandidatin.

In Bissendorf tritt am 25. Mai der unabhängige Amtsinhaber Guido Halfter zur erneuten Kandidatur an, einen Gegenkandidaten gibt es bis jetzt nicht.

In der Südkreisgemeinde Bad Laer tritt Amtsinhaber Holger Richard (CDU) ebenfalls erneut an, wohingegen in Glandorf noch kein Kandidat die Nachfolge von Franz-Josef Strauch antreten will. Marco Neisen und Amtsinhaber Klaus Rehkämper (CDU) heißen die Bewerber um den Bürgermeisterposten in Bad Rothenfelde. In Hasbergen kämpfen Holger Elixmann (CDU) und Frank Stiller (SPD) um den Einzug ins Rathaus.

In Melle ist durch den Weggang von André Berghegger nach Berlin der Bürgermeisterposten vakant. Reinhard Scholz (CDU) tritt dabei gegen Kerstin Otte, die von SPD und Grünen ins Rennen geschickt wird, und Matthias Pietsch für die Piraten an. In Bad Essen endet in diesem Jahr die langjährige Amtszeit von Günter Harmeyer (CDU). Als Nachfolger hat sich bislang nur Frank Hünefeld für die Christdemokraten aufgestellt. In Ostercappeln tritt Amtsinhaber Rainer Ellermann (CDU) an, ein Gegenkandidat ist noch nicht aufgestellt.

In Bramsche kämpfen Andreas Quebbemann (CDU), Heiner Pahlmann (SPD) und Henning Stricker (unabhängig) um die Nachfolge von Liesel Höltermann (SPD).

Im Nordkreis wird in den Samtgemeinden Artland und Fürstenau ein neues Oberhaupt gewählt. Für Erstere haben bisher Frank Wuller (CDU), Claus Peter Poppe (SPD) und Andreas Maurer (Die Linke) ihren Hut in den Ring geworfen. In Fürstenau bewerben sich bislang Ann Oldiges (CDU) und Benno Trütken (SPD) um den Bürgermeisterposten.

In Wallenhorst findet die Bürgermeisterwahl dagegen erst am 28. September statt.


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