NOZ-Adventskalender Osnabrück: Pianohaus Kemp erfüllt Kinderwunsch am Klavier

Von Michael Schwager

Pling, plong: Liv-Marleen lässt sich von Josef Stühlmeyer zeigen, wie ein Tonaus dem Klavier kommt Foto: Michael GründelPling, plong: Liv-Marleen lässt sich von Josef Stühlmeyer zeigen, wie ein Tonaus dem Klavier kommt Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Einmal auf einem Flügel spielen, das war der sehnlichste Wunsch von Liv-Marleen Hoffmann (9). Sie meldete sich deshalb bei der NOZ-Adventskalenderaktion für Drittklässler. Beim Pianohaus Kemp in Osnabrück ging ihr Wunsch jetzt in Erfüllung.

swa Osnabrück. Einmal auf einem Flügel spielen, das war der sehnlichste Wunsch von Liv-Marleen Hoffmann (9). Sie meldete sich deshalb bei der NOZ-Adventskalenderaktion für Drittklässler. Beim Pianohaus Kemp in Osnabrück ging ihr Wunsch jetzt in Erfüllung.

Dort hatte Geschäftsführer Josef Stühlmeyer für sie einen Flügel der Nobelmarke Bechstein aufgeklappt. Liv-Marleen, die seit September Klavierunterricht nimmt, spielte das Beethoven-Stück „Für Elise“. Das hatte sie extra für den Besuchstermin eingeübte und sie war begeistert vom Klang des großen, schwarz glänzenden Tasteninstruments. „Das fühlt sich ganz anders an und klingt viel besser als unser Klavier zu hause“, sagte sie und strahlte übers ganze Gesicht.

Klavierexperte Stühlmeyer erklärte ihr auch, warum ein Flügel voller klingt als ein Klavier. Und warum er auch etwas teurer ist. Allein die Herstellung des geschwungenen Flügelgehäuses ist deutlich aufwendiger als die eines Klaviers .

Die junge Klavier-Enthusiastisn konnte bei dem Besuch an der Hannoverschen Straße sich auch anschauen, wie ein Flügel oder Klavier funktioniert. Josef Stühlmeyer hatte dazu die Verkleidung des Klaviers abgebaut und iLiv-Marleen konnte sich genau anschauen, wie die Fingerbewegung von speziellen Hebeln bis auf die Filzhämmer übertragen wird, die die Saiten anschlagen. Außerdem war zu sehen, was passiert, wenn man die verschiedenen Pedale eines Klaviers herunterdrückt, wie man es also hinbekommt, dass der Ton gedämpft klingt oder länger nachhallt.

Liv-Marleen verließ den Laden nach gut einer Stunde begeistert. „Zum Klavier üben muss ich sie nie triezen“, freute sich Liv-Marleens Mutter Bianka Hoffmann. Falls sie das Üben einmal vergess, müsse sie nur daran erinnert werden. Ihr großes Vorbild ist der Pianist Lang Lang. So wie er, möchte sie irgendwann auch einmal klavierspielen können.

Vielleicht, überlegt sie jetzt, feiert sie auch ihren nächsten Kindergeburtstag in der Werkstatt des Osnabrücker Piano-Händlers. In dem Kurs für „kleine Klavierbauer“ würde sie dann auch ihren Freundinnen gerne zeigen, wie ein Klavier von innen aussieht. Und vielleicht auch noch die eine oder andere für das Instrument begeistern.


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