Berufsvorbereitung leicht gemacht Vier Schulen mit Gütesiegel ausgezeichnet

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Öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung für besonders gute Berufsvorbereitung bringt ihnen das Gütesiegel (von links): Andreas Viehoff (Comeniusschule), Ulrich Solbach (Gymnasium Bad Iburg), Elfriede Brunken (Oberschule Artland), Professor Felix Osterheider und Reinhardt Wüstehube (Oberschule Hilter). Foto Egmont SeilerÖffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung für besonders gute Berufsvorbereitung bringt ihnen das Gütesiegel (von links): Andreas Viehoff (Comeniusschule), Ulrich Solbach (Gymnasium Bad Iburg), Elfriede Brunken (Oberschule Artland), Professor Felix Osterheider und Reinhardt Wüstehube (Oberschule Hilter). Foto Egmont Seiler

Osnabrück. Vier Schulen aus dem Landkreis Osnabrück wurden jetzt in den Berufsbildenden Schulen Haste mit dem Gütesiegel 2013 „Startklar für den Beruf – Weser-Ems macht Schule“ ausgezeichnet: Das Gymnasium Bad Iburg, die Oberschule Artland in Quakenbrück, die Förderschule Comeniusschule Georgsmarienhütte sowie die Oberschule Hilter/Borgloh fördern nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel auf besonders lobenswerte Weise einen guten Start ihrer Schüler in den Beruf.

„Möge diese Anerkennung Wind unter Ihren Flügeln sein“, rief der Vorsitzende der Jury-Kommission Professor Felix Osterheider den zahlreichen Beteiligten der vier Schulen zu. Glückwünsche kamen auch von Jürgen Stapelfeld, der als Regionalkoordinator des von den Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern der Region durchgeführten Wettbewerbs Urkunden und wetterfeste Tafeln zur Anbringung an den Schulgebäuden überreichte.

Bildung genieße im Landkreis höchste Priorität, betonte Landkreis-Vorstand Matthias Selle, deshalb begrüße der Landkreis die Anstrengungen der Schulen und unterstütze die Gütesiegel-Aktion. Auch Jörg Schomborg von der Landwirtschaftskammer Osnabrück bestätigte: „Ihre Arbeit zur Sicherung der Ausbildungsfähigkeit kann nicht hoch genug gewürdigt werden.“

Was die Organisatoren besonders freute: Erstmals beteiligten sich ein Gymnasium und eine Förderschule an dem Zertifizierungsverfahren, mit dem die Schulen besondere Profilierungen in den Bereichen Förderung der Persönlichkeits-, Fach- und Berufswahlkompetenz ihrer Schüler nachweisen.

Vier Laudatoren legten ausführlich dar, mit wie vielfältigen Anstrengungen sich die ausgezeichneten Schulen ihr Gütesiegel verdient haben: Betriebspraktika, Projekttage, Bewerbungstraining und Schülerfirmen (von Snack Attack bis Woody Woodpecker) bieten sie alle.

Darüber hinaus wartet das Gymnasium Iburg mit der interaktiven Lernplattform „moodle“ zur Berufsorientierung auf, mit der Schüler „leichten Zugriff auf berufsvorbereitende Informationen haben“, wie Obfrau Maria Werner berichtete. An der Oberschule Artland bittet man regelmäßig Ausbildungsbetriebe zum Berufsinfotag in die Schule, zur Berufserkundung schwärmen die Schüler in die Betriebe aus. „Persönliche Kontakte sind wichtig“, weiß Schulleiterin Elfriede Brunken. Auf Patenbetriebe kann sich auch die Comeniusschule stützen. Dort können die Schüler in aller Ruhe erproben, ob das Berufsfeld zu ihnen passt. „Wir wollen unseren Schülern Mut und Selbstvertrauen für ihren Lebensweg geben, damit sie gegen den eher pessimistischen Zeitgeist gewappnet sind“, betonte Schulleiter Andreas Viehoff. Das Plus der Oberschule Hilter ist ein handlungsorientiertes Training. In simulierten Bewerbungsgesprächen mit Personalleitern aus der Region können die Schüler schon einmal den Ernstfall proben, denn, so Schulleiter Reinhardt Wüstehube: „Grau ist alle Theorie, was zählt, ist auf’m Platz“.


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