Wegen drohender Prozesskosten Missbrauch im Kloster: Opfer zieht Klage zurück

Demonstration vor dem Bonner Landgericht:  Missbrauchsopfer fordern die katholische Kirche auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und einen Fonds für Geschädigte einzurichten. Foto: Rainer Lahmann-LammertDemonstration vor dem Bonner Landgericht: Missbrauchsopfer fordern die katholische Kirche auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und einen Fonds für Geschädigte einzurichten. Foto: Rainer Lahmann-Lammert

Bonn/Osnabrück. Den Rechtsstreit konnte er nicht gewinnen, weil seine Ansprüche nach 54 Jahren längst verjährt sind. Vor dem Bonner Landgericht hat der Osnabrücker Heinz M. am Freitag seine Klage auf Schmerzensgeld zurückgezogen, das er für einen fortgesetzten sexuellen Missbrauch in einem katholischen Internat geltend macht. Draußen forderte eine kleine Gruppe von Missbrauchsopfern in einer Demonstration die katholische Kirche auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und einen Fonds für Geschädigte einzurichten.

Heinz M. (Name von der Redaktion geändert) fühlte sich erpresst. Nur um sich finanziell nicht zu ruinieren, nahm der 66-jährige Pädagoge nach längeren Beratungen die Klage zurück – in der unbestimmten Hoffnung, die Kirche in aller Öffentlic

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