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Lesegold Buchtipp: Der Schweiß der Götter

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jon Osnabrück. Ein Werk mit Tiefgang. Der Autor Benjo Maso durchleuchtet den Profiradsport in all seinen Facetten, macht auch vor den Schattenreichen der Pedaleure nicht halt. Kritisch setzt er sich mit dem Einfluss der Medien auf den Radrennsport auseinander, die nicht selten als Rennveranstalter und Berichterstatter in Erscheinung treten.

jon Osnabrück. Ein Werk mit Tiefgang. Der Autor Benjo Maso durchleuchtet den Profiradsport in all seinen Facetten, macht auch vor den Schattenreichen der Pedaleure nicht halt. Kritisch setzt er sich mit dem Einfluss der Medien auf den Radrennsport auseinander, die nicht selten als Rennveranstalter und Berichterstatter in Erscheinung treten. Er geht auf die Machtkämpfe zwischen Herstellern und Sponsoren ein und natürlich auf die Spannungen und Feindseligkeiten unter den Fahrern selbst. Doch trotz ihrer zum Teil gegenteiligen Interessen waren und sind sich alle in ihrer Auffassung einig: Dem Publikum muss man bieten, was es verlangt. Maso vertritt in seinem Buch außerdem die Ansicht, dass Doping nicht unbedingt den Tod des Berufsradsports bedeutet. Die Freunde der Historie des Straßenradsports kommen ebenso auf ihre Kosten wie die Anhänger von Mythen und Ikonen. Die Geschichten von den Giganten der Landstraße und den übermenschlichen Leiden werden in lebendiger Exaktheit beschrieben. Das fesselnd erzählte Buch versetzt auch jene ins Staunen, die glauben, längst alles über die Tour de France zu wissen. Ein gelungenes Buch über den Radrennsport, der immer wieder ins Gerede kommt, aber offenbar nie seine Faszination verliert.

Der Schweiß der Götter. Autor: Benjo Maso. Covadonga Verlag Bielefeld, Taschenbuch, 287 Seiten. 14,80 Euro.


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