Aktion „Osnabrück sattelt auf“ Kostenloser Lichtcheck für Osnabrücker Radler



Osnabrück. Die dunkle Jahreszeit ist gefährlich für Radfahrer und wer ganz ohne Licht unterwegs ist, geht ein Risiko ein. Die Kampagne „Osnabrück sattelt auf“ verschenkt, passend zur St. Martins-Woche, Licht an Radfahrer und bietet einen kostenlosen Beleuchtungscheck an.

Der Herbst ist nicht gerade die schönste Zeit im Jahr, um sich auf das Fahrrad zu schwingen. Regen, Kälte und Dunkelheit setzen den Radlern zu. Daher ist es umso wichtiger, sich mit einer ausreichenden Beleuchtung im Straßenverkehr zu bewegen. Aus diesem Grund verschenkt die Radkampagne „Osnabrück sattelt auf“ der Stadt am Ende seiner Aktion – passend zur St. Martins Woche – Licht an alle Radfahrer.

„Es ist wichtig am Ende des Jahres auf die Beleuchtung hinzuweisen“, sagte Stadtbaurat Frank Otte.

Unter dem Motto „Du kannst Dich sehen lassen! Auch im Dunkeln“ werden ab Mittwoch, 13. November am Vorplatz des Hauptbahnhofs und an den Fahrradständern in der Innenstadt Gutschein-Anhänger an den parkenden Fahrrädern verteilt. Mit diesen Gutscheinen können die Radler ihr Licht an der Radstation am Bahnhof kostenlos kontrollieren und wenn nötig auch reparieren lassen. Mit dem Gutschein erhalten sie zehn Prozent Rabatt auf die Instandsetzung. „Mit dieser Aktion wollen wir uns noch mal bei allen bedanken, die mitgemacht haben und auch im Herbst Rad fahren“, sagte Ulla Bauer, Verkehrsplanerin der Stadt und für den Radverkehr zuständig. Die ersten 200 Radfahrer, die den Lichtcheck nutzen, bekommen ein Fahrradlicht von der Radstation. Die Aktion läuft noch bis zum 31. Dezember.

Insgesamt ist Bauer zufrieden mit dem Verlauf der Radkampagne. Sie habe positives Feedback von Radfahrern erhalten. „Wir würden gerne Zahlen wie Münster vorweisen können. Aber unser Ziel ist es den Radverkehr in Osnabrück von 12 auf 17 Prozent zu steigern“, sagte sie. Auch 2014 wird es Aktionen zum Radverkehr geben, allerdings werden die kleiner ausfallen, als in diesem Jahr. Auch die Rad-Infrastruktur soll ausgebessert werden. „Wir haben viele kleine Maßnahmen wie zum Beispiel die
‚ARAS‘ (Radaufstellstreifen vor Ampeln) und arbeiten auch an Radwegen“, sagte Otte.


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