Schaurige Gestalten Am Donnerstag: „Zombiewalk“ in Osnabrück

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Osnabrück. Messer im Kopf, Blut im Gesicht und eine extrem ungesunde Hautfarbe? Keine Angst, nur ein „Zombiewalk“:

Am Donnerstag, 31. Oktober, um 18.30 Uhr treffen sich als Untote verkleidete Menschen auf dem Markt vor dem Osnabrücker Rathaus, um von dort über die Krahnstraße, den Nikolaiort und die Große Straße zur Filmpassage in die Johannisstraße zu ziehen.

Ihr Erscheinungsbild mag ungewöhnlich bis beängstigend sein, die Menschen dahinter sind es nicht: Auf ihrer Facebook-Seite appellieren die Veranstalter an alle Teilnehmer, sich friedlich zu verhalten, keinen Müll auf der Route zu hinterlassen und eventuell geschockt reagierende Passanten über den harmlosen Hintergrund des Spuks aufzuklären. Dennoch sollten sich zartbesaitete Personen, die kein (Kunst-)Blut sehen können und sich vor dem Anblick von Horrorgestalten fürchten, vielleicht besser von der Umzugsstrecke fernhalten.

Der „Zombiewalk“ im vergangenen Jahr

Der erste Zombiewalk (was sich mit „Zombie-Spaziergang“ übersetzen lässt) fand 2001 in Sacramento (USA) statt. Seitdem ziehen immer wieder mit Kunstblut und Horrorfilm-Devotionalien verzierte Menschen durch Städte rund um den Globus. Eine politische Botschaft ist mit den Zombiewalks nicht verbunden, Anlass der Aktion in Osnabrück dürfte das Halloween-Fest sein, welches am Vorabend zu Allerheiligen vornehmlich in den Vereinigten Staaten, zuletzt aber verstärkt auch in Deutschland begangen wird.

Nach dem Walk erwartet die Zombies in der Filmpassage ein einschlägiges Kinoprogramm zu ermäßigten Preisen. Vergünstigte Angebote für „Untote“ gibt es auch in der Kneipe „Big Buttinsky“.


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