„Durch Zeit und Raum“ 13-jährige Osnabrückerin schreibt eigenes Musical

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Osnabrück. Julia Honerkamp ist Komponistin, Librettistin und Regisseurin. Doch damit nicht genug: Sie singt, spielt Gitarre, Trompete und Klavier und gibt Einsätze. Julia Honerkamp ist außerdem 13 Jahre alt und Schülerin der achten Klasse des Osnabrücker Ratsgymnasiums.

Die gesamte Klasse 8a führte nun in einer ersten schulinternen Vorstellung Julias Musical „Durch Zeit und Raum“ auf, das im Rahmen des Osnabrücker Projektsommers entstanden ist.

„Durch Zeit und Raum“ hat eine äußerst fantasievolle Handlung, die von Julia in wenigen Tagen entworfen wurde. Dazu gibt es zehn Lieder, die inklusive aller Stimmen für die Instrumente der Band in zwei Monaten entstanden.

Als Erzählerin führt Julia singend durch die Handlung und begleitet sich selbst auf der Gitarre. Die Geschichte beginnt im Jahre 1512, wo die Geschwister Prinz Franz (Paula Viehl) und Prinzessin Mirabelle (Dilara Sen) sich langweilen, weil sie nie draußen spielen dürfen. (Lied: „Wir wollen nicht immer nur rumsitzen.“)

Im Jahre 2012 wird dem Mädchen Lilly (Lina Grünloh) der Umgang mit der frechen Göre Mandy (Natascha Göbel) verboten. Beide Episoden enden damit, dass die Kinder ihren strengen Eltern entfliehen.

Im Jahre 2512 hat die Erfinderin Vera (Julia Leffers) eine Zeitmaschine gebaut und unternimmt mit ihrem Roboter Veronika (Lea Pölking) eine Zeitreise. Sie treffen zuerst Lilly und Mandy, dann die beiden Königskinder und nehmen sie mit in die Zukunft, wo das Leben dank der Erfindungen Veras äußerst angenehm ist: Die Roboter nehmen den Menschen die Arbeit ab. (Lied: „Wir leben in einer perfekten Welt“)

Bösewichte gibt es allerdings auch in ferner Zukunft noch, und so müssen die Kinder vor dem glücklichen Ende noch ein Abenteuer bestehen. Schließlich ist es Lilly, die Prinzessin Mirabelle aus einer bedrohlichen Lage rettet (Lied: „Ich bin Karate-Lilly und werf‘ euch alle um“) Nach dem guten Ausgang singen alle gemeinsam: „Wir sind echte Freunde.“ Mandy meint noch: „Das ist ja schon voll krass, dass wir uns alle so gern haben“, und dann werden alle wieder nach Hause gebracht.

Eine zweite, öffentliche Aufführung findet am Freitag, 1. November, um 17 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums statt. Außerdem wird Multitalent Julia Honerkamp am 8. November in den Räumen des European Legal Studies Institute (ELSI) an der Süsterstraße 28 über die Entstehung ihres Musicals berichten. Dort werden außerdem weitere Ergebnisse des Osnabrücker Projektsommers vorgestellt. Beginn: 17 Uhr.


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