Im Alando gekürt Osnabrückerin kann Miss Niedersachsen werden

Von Frank Muscheid


Osnabrück. Die Studentin Anastasia Kaufmann aus Osnabrück und der E-Commerce-Manager Alexander Weuthen aus Greven sind am Samstag im Alando zu Miss und Mister Osnabrück 2013 gekürt worden.

Dass eine Osnabrückerin gewonnen hat, ist keine Selbstverständlichkeit: die rund 200 Städtewahlen des Veranstalters, der MGC-Miss Germany Corporation, sind für Kandidaten aus anderen Bundesländern offen. Die 13. Osnabrücker Ausgabe Samstagnacht im Alando Palais wartete zudem mit einer Rekord-Konkurrenz auf: Ingesamt 21 Frauen und 19 Männern vor allem aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stellten sich der prominenten Jury und den mehreren Hundert Gästen, die nach zwei Durchläufen der Kandidaten in Disco- und Strandoutfit ihre Stimme abgaben. Geehrt wurden die Sieger von Miss Norddeutschland Sifa Cakaer. Sie haben sich damit zum Landesentscheid 2014 qualifiziert.

„Das begreife ich noch gar nicht“, sagt die 22-jährige Anastasia Kaufmann überglücklich, die als Hobbys Cheerleading, Tanzen und Lesen angibt. „Vor zwei Wochen habe ich mich beworben, vor einer Woche habe ich Bescheid bekommen, dass ich teilnehme. Es ging mit der Aufregung - bis ich reingekommen bin und die gute Konkurrenz gesehen habe.“ Dass sie gewonnen habe, müsse sie erst einmal realisieren. Aber es werde ganz normal weitergehen. „Ich nehme wohl erst mal an der Miss Niedersachsen-Wahl teil“, sagt die Studentin der Gesundheitswirtschaft.

„Das hätte ich nie gedacht, es war eine harte Konkurrenz“, sagt auch der 27-jährige Alexander Weuthen. Er sei aus „Jux und Dollerei“ zu den Schönheits-Wettbewerben gekommen, habe sich aber vor einem Jahr wegen der „guten Bodys“ noch nicht getraut und sich mehr Bauchmuskeln antrainiert. „Klar, Lampenfieber und Kribbeln waren da“, sagt er, wirkt aber als gleichzeitiger drittplatzierter Mister Remscheid schon wie ein Routinier. Seine Hobbys Fitness, Fußball, Motorradfahren und Freunde treffen teilen sich demnächst die Zeit mit den nächsten Wahlen - er will an „Mister West- und Mitteldeutschland“ in Jena teilnehmen.

Ein Hauptgewinn für die beiden ist ein 1000-Euro-Fotoshooting des Osnabrücker Szene- und Werbefotografen Marco Uphaus, der schon im vergangenen Jahr Miss Osnabrück in Szene setzte und so in der diesjährigen Jury landete - neben Tanz-Experte Michael Hull, dem Vocalcoach von „Deutschland sucht den Superstar“ Oliver Lukas, Friseurmeisterin Carolin Kramer, die die Models vorher noch frisierte und schminkte, die „Catch the Millionaire“-Finalistin Denise Clauß und Isa Asuman vom Sponsor AS Büromöbel.

Ein Trost für die anderen Kandidaten: Die anschließende VIP-Party mit Rapper Prinz Kay One im Alando Palais, der vielleicht ein Musikvideo mit der neuen Miss Osnabrück dreht - schließlich kann sie auch tanzen.


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