Elisabeth-Siegel-Preis Auszeichnung für Martina Scholz

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Initiatorin verschiedener frauenpolitischer Projekte: Martina Scholz. Foto: Stadt OsnabrückInitiatorin verschiedener frauenpolitischer Projekte: Martina Scholz. Foto: Stadt Osnabrück

pm Osnabrück. Die Jury zur Vergabe des siebten Elisabeth-Siegel-Preises hat entschieden: Die Ehrung erhält in diesem Jahr Martina Scholz.

Martina Scholz ist seit vielen Jahren in der regionalen und überregionalen Kulturszene präsent und vielen bekannt als Kulturplanerin der Lagerhalle Osnabrück. Darüber hinaus wird sie als „Macherin“ besonders für ihre ungewöhnlichen und kreativen Ideen geschätzt. Sie setzt sich – wo immer möglich – im Alltag und ganz praktisch für eine verbesserte politische und kulturelle Situation von Frauen ein, hat unter anderem diverse frauenpolitische Projekte initiiert und unterstützt sowie zahlreiche Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, heißt es in der Begründung.

„Am liebsten würden wir alle vorgeschlagenen Frauen mit einer besonderen Auszeichnung berücksichtigen, denn alle leisten ganz Herausragendes in ihren jeweiligen Lebensbereichen“, betont die städtische Gleichstellungsbeauftragte Anna Maria Schmitz-Hülsmann und schildert damit die schwierige Aufgabe der Jury, unter den Vorschlägen die Preisträgerin auszuwählen.

Die Auszeichnung erinnert an die Bildungs- und Erziehungswissenschaftlerin Elisabeth Siegel, die viele Jahre zu den profiliertesten Persönlichkeiten Osnabrücks gehörte. Der Osnabrücker Frauenpreis wird alle zwei Jahre an engagierte Streiterinnen für demokratische Grundrechte und die Rechte von Frauen vergeben.

Die bisherigen Preisträgerinnen sind die Künstlerin Gertrud M. Krüger, die Journalistin Ulrike Schmidt, die Biologie-Professorin Tilly Bakker-Grunwald, die Mitgründerin des Frauenkulturvereins „Mother Jones“ und des Internationalen Frauennetzes Osnabrück, Hela Lahrmann, die im Stadtteil Schölerberg aktive Monika Budke und die Gründerin des Afghanischen Frauenvereins, Nadia Karim.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN