Volksfest von nationalem Rang Hintergrund: Stoppelmarkt Vechta

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Osnabrück. Der Vechtaer Stoppelmarkt ist über 700 Jahre alt und findet immer in den Tagen nach Mariä Himmelfahrt statt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Veranstaltung, die flächenmäßig zu den größten Jahrmärkten Deutschlands zählt, im Jahr 1298. Der Markt fand bis 1577 in den Straßen innerhalb der Festungsmauern von Vechta statt. Kaufleute aus vielen europäischen Staaten trafen sich auf diesem Markt. 1577 wurde er wegen der Pest auf die abgeernteten Felder vor den Stadttoren verlegt – daher der Name Stoppelmarkt.

In diesem Jahr findet der Vechtaer Stoppelmarkt vom 15. bis 20. August statt. Auf dem 16 Hektar großen Veranstaltungsgelände „Westerheide“ finden 21 Festzelte und 20 Großfahrgeschäfte Platz. Wer alle 500 Stände abklappert, legt dabei eine Strecke von 6,3 Kilometern zurück. Insgesamt tummeln sich erfahrungsgemäß 1800 Schausteller und 800.000 Besucher auf dem Stoppelmarkt, zu dem auch eine riesige Gewerbeschau mit 20.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gehört. Am Stoppelmarkt-Sonntag treten prominente Gäste auf: In den vergangenen Jahren hielten unter anderem Christian Wulff (2003), Philipp Rösler (2007) und Franz Müntefering (2010) eine Rede.

Besuchern aus Osnabrück empfiehlt sich die Anreise mit dem Zug: Der Stoppelmarkt verfügt über einen eigenen Bahnhof auf der Strecke Delmenhorst–Hesepe und wird von der Nordwestbahn angefahren. Wer mit dem Auto anreist, nimmt einen der 25.000 Prkplätze auf den umliegenden Wiesen und Feldern.


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