Auftritt bei „Wer wird Millionär“ Osnabrücker will Jauch-Gewinn in Haus stecken

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Der Osnabrücker Alexander Welz war am Montagabend Kandidat in der Sendung „Wer wird Millionär?“. Foto: RTLDer Osnabrücker Alexander Welz war am Montagabend Kandidat in der Sendung „Wer wird Millionär?“. Foto: RTL

Osnabrück. Alexander Welz hat am Montagabend 16.000 Euro in der RTL-Quizshow „Wer wird Millionär?“ gewonnen. Mit dieser Summe sei er hochzufrieden, berichtet der Osnabrücker am Tag danach. Bei der 32.000-Euro-Frage nach der Bedeutung des Mode-Begriffs „Button-Fly“ war er letztlich auf Nummer sicher gegangen und ließ sie unbeantwortet, nachdem er bereits die falsche Antwort eingeloggt hatte.

Es war für Welz bereits das dritte Aufeinandertreffen mit Moderator Günther Jauch. Im März dieses Jahres war der 41-Jährige schon einmal ins Studio nach Köln eingeladen worden. „Aber bei der Auswahlfrage zu Beginn der Sendung war ich zu langsam“, erzählt der Fan des VfL Osnabrück. Und vor rund zwölf Jahren waren sich Jauch und Welz beim Skispringen in Willingen begegnet. „Kennen wir uns nicht?“, fragte der entsprechend instruierte Jauch jetzt den Gast aus Osnabrück. „Günther!“, habe der damals in Bierlaune gerufen, als Jauch die Sportveranstaltung fürs TV moderierte, „ich will auch Millionär werden!“ Das Format „Wer wird Millionär?“ steckte da in den Kinderschuhen. Jauch reagierte prompt: „Dann bewerben Sie sich doch!“ Gesagt, getan...

Welz arbeitete sich am Montagabend souverän durch die ersten Fragen. Doch auf die 16.000-Euro-Frage, wessen Erzfeind Skinny Norris sei: der von Sherlock Holmes, Spider Man, Old Shatterhand oder den drei ???, konnte er nicht wechseln. Er griff zum Publikumsjoker, der allerdings auch kein eindeutiges Ergebnis brachte. Also schob der Osnabrücker, der als Projektleiter beim Unternehmen buw arbeitet, den Zusatzjoker hinterher. Ein Zuschauer aus dem Publikum überzeugte den Kandidaten mit der Antwort: „Die drei ???“. Welz landete so bei der 32.000-Euro-Frage zur Bedeutung von „Button-Fly“, die ihm abermals Kopfzerbrechen bereitete. Selbst sein Telefonjoker wusste keine Antwort. Welz entschied sich unter den Augen seiner Frau Katja für die sichere Variante und die 16.000 Euro.

Die Aufregung sei bei den schwierigen Fragen, auf die er keine Antwort wusste, schon groß gewesen. „Aber besonders kribbelig war ich, direkt bevor wir ins Studio gegangen sind“, verrät der 41-Jährige. Die Stimmung sei toll gewesen. „Es war eine lachende Anspannung zwischen den Kandidaten. Jeder hat dem anderen den Erfolg gegönnt.“ Mit Maske und Vorbereitungen habe er insgesamt sieben Stunden im Kölner Studio zugebracht. Die Show ist am Montag, 23. September, aufgezeichnet worden.

Der Kandidat hat die Ausstrahlung nun zusammen mit Nachbarn verfolgt und die kleinen Scharmützel mit dem Starmoderator am Fernseher ein zweites Mal durchlebt. Bei einer Fußballfrage erkundigte sich Jauch nach dem Lieblingsverein des Osnabrückers. „VfL“ kam die Antwort. Jauch tat erstaunt und machte seine großen Augen. „Er wirkte ungläubig, dass es überhaupt VfL-Fans gibt“, erinnert sich Welz lachend. Doch der VfL-Dauerkarteninhaber konnte Jauch beeindrucken mit der Information, dass die Lila-Weißen Ende der 1970er-Jahre im DFB-Pokal den großen FC Bayern geschlagen hatten.

Und was passiert mit den 16.000 Euro? „Eigentlich wollte ich mir eine Heavy-Metal-Kreuzfahrt gönnen“, berichtet Welz, der jeden zweiten Donnerstagabend bei OS-Radio eine Heavy-Metal-Show moderiert. Doch nach einem Gespräch mit der Ehefrau hat er die Pläne leicht revidiert: „Nun fließt das Geld ganz bürgerlich zum Großteil ins Haus.“ Ein neuer Anstrich und eine bessere Dämmung sollen her.


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