Gemeinde hilft Schulprojekt Entenrennen für den guten Zweck in Sutthausen


sarr. Osnabrück. Viel Spaß hatten am Sonntag die Besitzer von rund 400 Quietscheenten beim Entenrennen der Gemeinde „Maria – Königin des Friedens“ am Marienheim in Sutthausen. Gleichzeitig vollbrachten sie eine gute Tat. Denn der Erlös des Entenverkaufs kommt einem Schulprojekt in Kenia zugute.

Viel los war am Sonntag im sonst so friedlich wirkenden Garten des Marienheims in Sutthausen: Rund 400 Quietscheenten-Besitzer und ihre Familien hatte das Rennfieber gepackt. In zehn Vorläufen konnten sich jeweils die erst- und zweitplatzierten Enten auf der Düte für das große Finale qualifizieren.

Die Enten hatte die Sutthauser Gemeinde der Pfarrei St. Johann vorab für jeweils fünf Euro verkauft, um mit dem Erlös den Bau einer Mädchenschule des kenianischen Bischof Norman King‘ oo Wambua, zu unterstützen. Die Stutthauser haben sich vorgenommen, das Mobiliar für den ersten Klassenraum der Schule im Wert von 2000 Euro zu spenden.

Zu den Unterstützern der Enten-Aktion gehörte unter anderem Anke Helmbrecht: „Meine Ente hat eine Brille auf und schwarze Haare, damit ich sie wiederfinde.“ Helmbrecht war nicht die Einzige, die ihre Quitscheente verschönert hatte: Einige Schwimmtiere waren bunt angemalt, andere hatten Mützen oder Kronen auf dem Kopf, und eine war mit Glitzersteinen verziert worden.

„Eine Ente soll den Weg besonders gut finden, die hat eine Brille auf“, erklärte Rennkommentatorin Jutta Roggenkamp als sie Helmbrechts Ente entdeckte, und sie fuhr fort: „Die Brillenente nimmt Fahrt auf, musste jetzt aber noch ein paar Hindernisse überwinden.“ Auch wenn ihre Ente nicht ins Finale kam, fand Helmbrecht: „Es ist echt genial mit so einer Sache, so viel Geld zu sammeln.“

Auf dem Siegertreppchenstanden drei sehr junge Entenbesitzer: Platz drei belegte die Ente des elfjährigen Simon, und Platz zwei erreichte die Ente der fünfjährigen Marlene. Sie konnte ihre Ente beim Rennen gut verfolgen: „Ich habe ihr ein Halsband gemalt“, so Marlene. Über den ersten Platz konnte sich Bennet (3) freuen.

„Genauso soll es sein – das ist eine Aktion von Kindern für Kinder und mit ganz viel Spaß“, stellte Mitorganistorin Christiane Lückemeyer nach dem Finale fest.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN