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Hockey, Schachspielen und viel Musik Tag der offenen Tür im Schulzentrum Sonnenhügel lockt viele Besucher

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Beim Tag der offenen Tür im Schulzentrum Sonnenhügel werden stolz die Projektarbeiten präsentiert. Foto: Jörn MartensBeim Tag der offenen Tür im Schulzentrum Sonnenhügel werden stolz die Projektarbeiten präsentiert. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Zum Haus der Temperamente hat sich am gestrigen Freitag das Schulzentrum Sonnenhügel verwandelt. Denn wenn drei Schulen zusammen einen Tag der offenen Tür veranstalten, bedeutet das viele Infostände, viele Besucher und noch viel mehr Trubel.

Geladen haben die Felix-Nussbaum-Schule, die Wittekind-Realschule und das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA). Und während auf der Bühne eine Schülerband Nenas „99 Luftballons“ und andere Lieder covert, drängeln sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes Kinder wie Erwachsene. Überall stehen Info-Tische, an denen Schüler über die Projektgruppen ihrer Schulen informieren.

Johanna Bauerfeind ist eine von ihnen. Die Schülerin der Felix-Nussbaum-Schule erzählt von ihrer Arbeit als Streitschlichterin. „Wir helfen den anderen, sich zu vertragen.“ An einem ganz anderen Stand steht Dominic Demenat, Schüler der Wittekind-Realschule: Der passionierte Hockey-Spieler betreut diejenigen, die sich durch den selbst aufgebauten Parcours kämpfen.

Nebenan lockt „Robby“, der Tischtennisroboter des EMA. Er ist schwarz, klein und spuckt ununterbrochen Bälle aus. Viele wollen sich mit ihm messen, doch der Kampf Mensch gegen Maschine ist bei den meisten erst dann zu gewinnen, wenn „Robby“ die Bälle ausgehen.

„Wir möchten an diesem Tag einen Querschnitt über das vielseitige Leben im Schulzentrum zeigen“, erzählt Hartmut Bruns, Direktor des EMA. Dabei gehe es weniger um den direkten Unterricht als um die Kurse und Arbeitsgemeinschaften. Jede Schule präsentiere dabei, was sie im Besonderen ausmache. Beim Gymnasium seien das beispielsweise die Fremdsprachen oder die Schach-AG.

Seit 2005 veranstalten die drei Schulen, die zusammen rund 1400 Schüler unterrichten, den Tag der offenen Tür gemeinsam. „Das Prinzip hat sich total bewährt“, findet die Schulleiterin der Wittekind-Realschule, Annelore Gussenberg-Westermann. Denn dadurch, dass sie alle drei präsentieren, „gibt es für die Besucher viel mehr Interessantes zu sehen“.

„Dieser Tag hat sich im Laufe der Jahre zu einem richtigen Schulfest entwickelt“, sagt auch Karl Wurdel, Schulleiter der Felix-Nussbaum-Schule. „Selbst Schüler, die nicht an den Ständen mitwirken, kommen an dem Tag ganz freiwillig in die Schule“, fügt Gussenberg-Westermann lachend hinzu.


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