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Frank Haacks gründete direkt nach dem Studium ein eigenes Unternehmen Faszination Technik

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Technische Steuerungselemente sind die Welt von Frank Haacks. Foto: Klaus LindemannTechnische Steuerungselemente sind die Welt von Frank Haacks. Foto: Klaus Lindemann

Osnabrück. Ingenieure sind gefragt auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In einer kleinen Serie stellen wir anhand von Absolventen der Hochschule Osnabrück die Vielfalt ihrer Aufgaben vor.

Ein eigenes Unternehmen: Dieser Wunsch wuchs in Frank Haacks bereits während des Studiums. Neben den üblichen Seminaren und Vorlesungen besuchte er Existenzgründer-Veranstaltungen und bereitete sich mit seinem Studienfreund Klaus Lühn auf eine Gründung vor. Ihr Professor hatte sie dazu angeregt. „Ivar-Alexander Wittschell hat uns gesagt: ,Macht mehr aus dem, was ihr könnt‘“, erinnert sich der Absolvent der Hochschule.

1995 hat er sein Examen im Studiengang Elektrotechnik gemacht und im gleichen Jahr mit Lühn die NFT-Automatisierungssysteme GmbH gegründet. NFT steht für Neurofasie-Technik, die damals hochaktuell war. Seine ersten Räume hatte das Unternehmen im Osnabrücker Centrum für Umwelt und Technologie (CUT). Auch hier war Wittschell mit Kontakten behilflich.

„Ich hatte bereits in der Jugend Spaß an technischen Dingen“, erinnert sich Haacks an seine Zeit mit der Spielzeugeisenbahn oder den Bausätzen von Fischer-Technik. „Es fasziniert mich immer noch, wenn Technik sich so bewegt, wie ich mir das vorgestellt habe“, sagt er. Und so entschied er sich nach einer Ausbildung zum Energieanlagen-Elektroniker für ein Studium in Osnabrück. Durch das, was er hier gelernt hat, sei er bei seinen Kunden nicht nur Ansprechpartner im kaufmännischen Bereich, sondern auch in technischen Fragen.

Sein Einsatz hat sich gelohnt. Mittlerweile sind Haacks und Lühn mit ihrem Unternehmen nach Ibbenbühren umgezogen, haben 32 Mitarbeiter und eine Dependance in Schanghai. Aber: „Im Rückblick würde ich sagen, dass ich zu wenig Zeit hatte, das Studium zu genießen“, sagt Frank Haacks. Gern hätte er über den fachlichen Tellerrand geblickt oder eine Zeit im Ausland verbracht.

Solche Dinge sind wichtig, weiß er heute: „Das merke ich in unseren Auswahlgesprächen für neue Mitarbeiter.“ Menschen, die eindimensional denken, kämen da nicht weit.

Er selbst habe im Studium gelernt, in Gruppen zu arbeiten. Auch das sei sehr wichtig im Beruf. Und Studenten von heute empfiehlt er wärmstens, sich mehr Zeit zu nehmen fürs Studium und vor allem für Dinge, die nicht auf dem Lehrplan stehen.


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