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Pistorius: Verbindung unverzichtbar Edel: Neuer Lift zur Humboldtbrücke

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Osnabrück. Glas, Edelstahl und blaues Licht – der Aufzug an der Humboldtbrücke sieht edel aus. Rund 300000 Euro hat der neue Aufgang mit dem Lift am Hauptbahnhof gekostet. Eine unentbehrliche Investition, erklärte Oberbürgermeister Boris Pistorius gestern bei der Eröffnung.

Radlern und Rollstuhlfahrern stand bis vor zwei Jahren eine lange, steile und damit gefährliche Rampe entlang der Eisenbahnstraße zur Verfügung. Diese Betonkonstruktion von 1952 war jedoch baufällig geworden. Eine neue Rampe kam für die Planer nicht infrage, weil sie unverhältnismäßig viel Platz in Anspruch genommen hätte.

Nur eine Treppe zu bauen und auf die Rampe zu verzichten kam für die Stadt nicht infrage, weil die Humboldtbrücke als wichtige Verbindung gilt – auch für Rollis und Radler. Am Ende entschied sich der Stadtentwicklungsausschuss trotz leerer Kassen für den Fahrstuhl.

In Osnabrück ist es der erste öffentliche Lift außerhalb eines Gebäudes. Der Aufzug ist robust gebaut und hat eine Traglast von maximal 2,5 Tonnen. Stadtbaurat Wolfgang Griesert hofft, dass die Humboldtbrücke von vielen Menschen genutzt wird. An einem belebten Ort komme es nicht so leicht zu Vandalismusschäden, sagt er dazu.

Die Humboldtbrücke, die in den 80er-Jahren aus Bongossiholz aufgebaut wurde, ist inzwischen sanierungsbedürftig. Sie soll in drei oder vier Jahren durch eine Stahlkonstruktion ersetzt werden.


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