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Mit dem Mosberger Stollen stießen die Bergleute 1740 auf die Kohle Vom Flöz haben die Bergleute nicht viel übrig gelassen

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Osnabrück. Er war einmal 230 Meter lang, aber einen kleinen Teil davon haben die Steinbrecher schon abgebaut: Der Mosberger Stollen ist ein Relikt des frühen Kohlebergbaus in Osnabrück.

1727 wurde der Stollen von Norden aus in den Piesberg getrieben. Erst nach jahrelanger Unterbrechung und Wiederaufnahme der Arbeit stießen die Bergleute 1740 auf das Flöz Johannisstein – nach 440 Fuß, wie damals vermerkt wurde. Der Mosberger Stollen ist noch immer begehbar. Allerdings gibt es Verengungen durch Gesteinsabbrüche, sodass man sich auf allen vieren bewegen muss.

Vom Kohleflöz haben die Bergleute nicht viel übrig gelassen. Bemerkenswert sind die Überreste einer Seige. Das ist eine Rinne, durch die das Grubenwasser aus dem Berg geleitet wurde. Sie wurde mit Holzbohlen abgedeckt, um die Kohle aus dem Stollen zu fördern.


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