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Abschied bei der Lotter-Party Schauspieler verlassen das Theater Osnabrück

Von Anne Reinert


Osnabrück. Mit Alexander Jaschik und Tilman Meyn stehen neben Christel Leuner bei der Lotter-Party am Samstag zwei weitere Schauspieler auf der Bühne, die das Theater verlassen. Am Sonntagabend sind die beiden außerdem in der Osnabrücker Theaterfassung von „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ zu sehen.

Jaschik lernte sein Handwerk auf der Schule für Schauspiel in Hamburg. Erste Engagements führten ihn unter anderem ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg und ans Ernst-Deutsch-Theater. Im Sommer 2008 kam er nach Osnabrück, wo er im Kinder- und Jugendtheater Oskar begann. Beim „Spieltriebe“-Festival in der Spielzeit 2010/11 wechselte Jaschik ins Schauspielensemble. Unter anderem war er in Marie Bues Inszenierung „Shoot/Get Treasure/Repeat“, in Sofi Oksanens „Fegefeuer“ und in der Uraufführung „Der Koch, der Maler und der Barbier des Präsidenten“ zu sehen. In dieser Spielzeit spielte er unter anderem in „Dorian Gray“, „Ein Sommernachtstraum“ und „Lysistrata“.

Tilman Meyn war seit 2011 am Theater Osnabrück. Schauspielchefin Annette Pullen hatte ihn hierhin geholt. Auf der Bühne bewies er auch sein musikalisches Talent, etwa im Songdrama „Ein bisschen Frieden“. Schließlich war Meyn vor seinem Schauspielstudium Gastschüler der Klavierklasse am Nürnberger Konservatorium. Nach Stationen in Darmstadt und als freier Schauspieler wirkte Meyn in Osnabrück unter anderem in den Pullen-Inszenierungen „Die Ratten“ und „Die Mittagsfrau“ mit. Außerdem spielte er in „Ein Sommernachtstraum“, in „Drei Schwestern“ und in „Der Geizige“ mit.

Beim theatralen Auftakt zur Lotter-Party dreht sich alles um Showbusiness-Mann Norbert Schnase (Jaschik). Christel Leuner singt als nette Nachbarin zwei Lieder: „Und über uns der Himmel“ aus dem gleichnamigen Film mit Hans Albers und „Merci, mon Ami“ von Zarah Leander.