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Guter Lauf zu Gold und Silber Hamm gelingt Comeback mit Doppelpack nach Verletzung bei Premiere in „75 plus“

Von Sportredaktion

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Wieder da: Dieter Hamm.

Osnabrück. Je öller, desto döller. Über den Spruch kann Dieter Hamm lachen, auch wenn er weiß, dass was dran ist, wenn er vom strahlenden Comeback erzählt.

Nach längerer Pause wegen Beschwerden und Operation an der Achillessehne meldete sich der „Altmeister“ des Osnabrücker Tennissports auf höchster Ebene mit zwei zweiten Plätzen eindrucksvoll zurück.

Passiert in Österreich, wo sich bei den 55. offenen europäischen Titelkämpfen der „Super-Senioren“ die älteren Semester aus über Europa hinaus trafen, ehe die Besten bei den 29. österreichischen Meisterschaften an gleicher Stelle in Pörtschach am Wörthersee aufschlugen. Zwei hochwertige Turniere hintereinander, die beide zur Kategorie I zählen und damit größte Punktzahl für die Ranglisten bringen.

Hamm, der in diesem Jahr „75“ wird und deshalb erstmals in der Altersklasse 75 plus starten darf, erwischte nach eigener Aussage bei der EM einen „guten Lauf“ bei Siegen gegen Hamza (Österreich), Lutz (Deutschland) und Marrazzo (Argentinien), ehe der Osnabrücker im Halbfinale den Weltranglistenersten Coldewey (München) in drei Sätzen mit 3:6, 7:6, 6:0 bezwang. Nach diesem Duell fehlte bei mehr als 30 Grad Hitze dann im Finale gegen Linzbauer (Ungarn) die nötige Frische, um eine Drei-Satz-Niederlage mit 6:2, 2:6, 1:6 zu verhindern.

Die gefeierte Vizemeisterschaft brachte ebenso reichlich Punkte für die deutsche Rangliste (bisher 13. Platz) wie für die Weltrangliste ein, ebenso danach das Ergebnis der österreichischen Titelkämpfe mit vergleichbar starkem Teilnehmerfeld. Nach Siegen gegen Pizzallito (Italien) und Acker (USA) bezwang Hamm im Halbfinale den an Position eins gesetzten Vysocki (Tschechien), ehe ihm im Finale die Kraft fehlte für die Neuauflage des EM-Endspiels und er das Duell mit Linzbauer „schenkte“. Anders im Doppel mit Einzel-Gegner Vysocki, denn dem erstmals gebildeten Duo gelang nach dem 6:4, 6:3 gegen Hocking/Brown (Australien) ein 6:2, 7:5 im Finale gegen Althaus/Hofer (Deutschland/Österreich) und damit der Titelgewinn.


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