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Auszeichnung für vier EMA-Schülerinnen Jungs und Mädchen in vertauschten Rollen

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Der 1. Preis geht ans EMA: Über die Auszeichnung freuten sich links (von links): Schulleiter Hartmut Bruns, Emily Grimm, Isabel Saremba, Hubertus Wilker, Christine Drews, Michelle Wehrmann und Lehrerin Maja Bitterer. Foto: Elvira PartonDer 1. Preis geht ans EMA: Über die Auszeichnung freuten sich links (von links): Schulleiter Hartmut Bruns, Emily Grimm, Isabel Saremba, Hubertus Wilker, Christine Drews, Michelle Wehrmann und Lehrerin Maja Bitterer. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Ihr Werk ist schon fast ein halbes Jahr alt, den verdienten Lohn für die Mühen gab es aber erst jetzt. Vier Schülerinnen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums haben beim Girl’s Day im April im Osnabrücker Medienzentrum einen Trickfilm gedreht und sind dafür jetzt mit einem Preis im bundesweiten Multimedia-Wettbewerb zum Girl’s Day ausgezeichnet worden.

Emily Grimm, Isabel Saremba, Michelle Wehrmann, Christine Drews waren von Anfang an Feuer und Flamme, als es am Zukunftstag, so heißt der Girl’s Day am EMA, ins Medienzentrum ging. „Als Thema war nur ganz grob die Rolle von Jungs und Mädchen vorgegeben, die vier wussten ganz schnell, was sie machen wollten, und haben dann sehr zielstrebig gearbeitet“, sagt Lehrerin Maja Bitterer.

Das Ergebnis ist ein anderthalbminütiges Video mit dem Titel „Verkehrt herum“. Die Mutter geht einkaufen und kocht, der Vater schraubt am Motorrad, Jungs raufen und Mädchen reiten eben. Nach einem Blitzeinschlag werden die Rollen getauscht, den Spruchbändern „typisch Mädchen“ oder „typisch Junge“ folgt ein Fragezeichen. So viel zum Thema klare Rollenverteilung.

„Sie waren unglaublich konzentriert bei der Sache“, lobt Hubertus Wilker vom Medienzentrum seine Filmschülerinnen für einen Tag. Acht Bilder pro Sekunde müssen es sein, damit der Film am Ende flüssig läuft, doch der Aufwand hat sich gelohnt. Das Kompetenzzentrum für den Girl’s Day in Bielefeld hat die vier Jung-Regisseurinnen mit dem ersten Platz im Multimedia-Wettbewerb ausgezeichnet. Der Preis ist ein professioneller Film-Workshop zum Thema „Jugend filmt Bionik“, in dem Christine, Michelle, Isabel und Emily mit einem Filmteam und Wissenschaftlern zusammen einen siebenminütigen eigenen Film drehen dürfen.


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