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Bürgergenossenschaft Nwerk informiert in der DBU Da bleibt das Geld in der Region

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Im Auftrag der Energiegenossenschaft „Nwerk“ belegten Mitarbeiter der Firma Osnasolar im Winter zwei Dächer der Menslager Grundschule mit 340 Solarmodulen.Foto: Vivian ClausenIm Auftrag der Energiegenossenschaft „Nwerk“ belegten Mitarbeiter der Firma Osnasolar im Winter zwei Dächer der Menslager Grundschule mit 340 Solarmodulen.Foto: Vivian Clausen

Osnabrück. Weltweit steigt der Energieverbrauch. Fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle gehen dagegen immer mehr zur Neige. Zudem setzt ihre Verbrennung große Mengen Kohlendioxid (CO2) frei, das den Klimawandel verstärkt. Hier sind Konzepte gefragt, die langfristig eine umweltschonende und CO2-neutrale Energieversorgung ermöglichen. Die Bürgergenossenschaft Nwerk (Osnabrück) ist ein unabhängiger Förderer erneuerbarer Energien und setzt sich für deren dezentralen Ausbau ein.

Ihre Gründungsmitglieder Professor Klaus Kuhnke, Diplomgeograf Otto Wetzig und Diplomingenieur Mike Voss werden am Donnerstag, 26. August, um 18.30 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), An der Bornau 2, Osnabrück, die Möglichkeiten einer dezentralen Energiewirtschaft vorstellen. Am Beispiel aktueller und geplanter Nwerk-Projekte werden die Referenten die wirtschaftlichen Chancen für die Region verdeutlichen.

Nwerk wurde im Oktober 2008 von Bürgern der Osnabrücker Region gegründet. Die eingetragene Genossenschaft bietet Beratungs- und Informationsdienstleistungen zu erneuerbaren Energien an und strebt eine weitgehende Beteiligung von Unternehmen und Bürgern an der Energieerzeugung und -verteilung an. Mit seiner Arbeit will Nwerk dazu beitragen, dass die Region Osnabrück langfristig zu 100 Prozent mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt wird.

Die Vorträge zur Ausstellung „Klimawerkstatt – Umweltexperimente für Zukunftsforscher“ finden einmal monatlich donnerstags um 18.30 Uhr im ZUK statt. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich wird um 17.45 Uhr eine öffentliche Führung durch die „Klimawerkstatt“ angeboten. An den Vortragstagen ist die Ausstellung bis 18.30 Uhr geöffnet. Sie ist bis Sommer 2011 im ZUK zu sehen und montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Führungen bietet die DBU ab einer Gruppengröße von zehn Personen kostenfrei an. Anmeldung: Telefon 0541/9633-921. Infos unter www.klimawerkstatt.net.


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