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Erster Grundstücksverkauf im Gewerbegebiet ADAC-Luftrettung zieht um in den Airportpark am FMO

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Mit dem Hubschrauber „Christoph-Westfalen“ soll die ADAC-Luftrettung schon bald vom Flughafengelände in den Gewerbepark am FMO umziehen. Foto: ADACMit dem Hubschrauber „Christoph-Westfalen“ soll die ADAC-Luftrettung schon bald vom Flughafengelände in den Gewerbepark am FMO umziehen. Foto: ADAC

Osnabrück/Greven. Bei der Vermarktung des Gewerbegebietes Airportpark am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) gibt es endlich erste Erfolgsmeldungen. Die ADAC-Luftrettung mit dem Hubschrauber „Christoph-Westfalen“ und der neue Autobahnanschluss zur A1 bringen offenbar die positive Wende.

Gestern haben Eigentümer und Geschäftsführung des Airportparks, eine Investorengemeinschaft und ADAC-Vertreter die Pläne im FMO vorgestellt. Käufer des ersten rund 6200 Quadratmeter großen Grundstücks im ersten Bauabschnitt vor dem internationalen Flughafen ist eine private Investorengemeinschaft aus der Region unter der Führung des Saerbecker Bauunternehmers Albert Stegemann. Der Investor errichtet hier bis Ende dieses Jahres eine neue Station für die ADAC-Luftrettung mit einem Sozialgebäude und Hangar einschließlich Hubschrauberlandeplatz. Bislang ist die 47-köpfige Luftrettungs-Crew direkt auf dem FMO-Gelände untergebracht.

Für Airportpark-Geschäftsführer Udo Schröer, Albert Stegemann sowie Hartwig Schultheiß (Stadtdirektor von Münster), Martin Sommer (Dezernent Kreis Steinfurt), und Wolfgang Beckermann (Kämmerer Stadt Greven) als Gesellschaftervertreter für die Airportpark FMO GmbH ist dies der entscheidende Impuls für eine dynamische Entwicklung des Gewerbegebietes.

2006 waren die ehrgeizigen Pläne für ein Gewerbegebiet am Flughafen Münster/ Osnabrück entworfen worden. Nach einer jahrelangen Durststrecke ging jetzt alles ganz schnell. Mitte März dieses Jahres wurde nach intensiven Gesprächen für die Genehmigung und Anlage eines Hubschrauberlandeplatzes das Baurecht vom Rat der Stadt Greven beschlossen und nur einen Monat später der Kaufvertrag unterzeichnet. Albert Stegemann geht davon aus, dass er die Bagger im Mai anrücken lassen und der ADAC Ende dieses Jahres seinen Betrieb vom neuen Standort aus aufnehmen kann. ADAC-Gebietsleiter Dirk Buchholz betonte, dass er die Lage im Airportpark FMO für die Rettungsstation als optimal ansieht.

Auch die Gesellschaftervertreter zeigten sich davon überzeugt, dass die schon bald beginnenden Bautätigkeiten die gewünschte Signalwirkung für die weitere erfolgreiche Vermarktung des Airportparks FMO auslösen werden. Udo Schröer informierte über weitere konkrete Projekte: Direkt neben dem ADAC soll sich schon bald eine Entwicklungsfirma für Autogasanlagen und Hybridkomponenten niederlassen. Darüber hinaus würden aufgrund der mittlerweile optimalen Verkehrsanbindungen Logistiker verstärkt Flächen nachfragen, unter anderem für E-Commerce (elektronischer Handel/Handelsverkehr) bzw. Online-Versandhandel.

Ferner zeichneten sich Ansiedlungen von international tätigen Unternehmen ab, die vor allem das Angebot des FMO an die Drehkreuze Frankfurt, München und Berlin schätzen würden. Außerdem sei auch wieder Bewegung in die Projektentwicklung für ein Airport-Hotel gekommen. Die Fertigstellung der Erschließung und Eröffnung der neuen Autobahnanschlussstelle zur A1 wird die Flächenreservierungen und Vermarktungssignale gewiss begünstigt haben.


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