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DRK lobt Hilfsbereitschaft Blutspender im Osnabrücker Rathaus geehrt

Von Heiko Kluge

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Für 125 Blutspenden geehrt wurden Dieter Schröter und Karl-Heinz Schlinkhoff. Die Auszeichnung überreichte Wolf Everts (rechts) vom DRK-Kreisverband. Foto: PartonFür 125 Blutspenden geehrt wurden Dieter Schröter und Karl-Heinz Schlinkhoff. Die Auszeichnung überreichte Wolf Everts (rechts) vom DRK-Kreisverband. Foto: Parton

Osnabrück. Im Osnabrücker Rathaus sind jetzt 18 verdienstvolle Blutspender geehrt worden. „Blutspender sind im wahrsten Sinne des Wortes Lebensretter“, betonte Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, der den Spendern im Namen der Stadt Osnabrück seinen Dank aussprach. „Denn Blutspenden gehört natürlich zu den ernstesten und zugleich wichtigsten Tugenden der menschlichen Gesellschaft.“

Als Lebensretter sind die 18 Blutspender demzufolge schon viele Male aufgetreten – insgesamt 841 Liter Blut haben sie allein im vergangenen Jahr gespendet. Eine beeindruckende Zahl – schließlich hat ein Mensch bei einem mittleren Körpergewicht von 70 Kilogramm zwischen fünf und sechs Liter Blut in seinem Körper, erklärte Wolf Everts, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Osnabrück-Stadt. Bei jeder Blutspende werden 500 ml der kostbaren Körperflüssigkeit entnommen. Zwischen 75- und 125-mal sind die verdienten Spender zum Aderlass angetreten. „Diejenigen mit 125 Spenden haben damit 62,5 Liter Blut gegeben“, rechnete Everts vor.

In Osnabrück hat das DRK im vergangenen Jahr 100 Blutspendetermine durchgeführt, allesamt von freiwilligen Helfern betreut. „Ohne die Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern wäre die flächendeckende Blutspende und damit die Patientenversorgung nicht möglich“, betonte Wolf Everts, „Ehrenamtliche sind die größte Stütze der Blutversorgung.“ Sowohl bei den Spendern wie auch bei den ehrenamtlichen Betreuern bestehe allerdings die Notwendigkeit, Nachwuchs zu mobilisieren – denn die Spendewilligkeit bei den 20- bis 40-Jährigen sei gering, und auch die Betreuer hätten meist schon ein hohes Alter.

„Alle, die hier für ihr vorbildliches Handeln geehrt werden, geben im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück von sich selbst, um anderen Menschen zu helfen“, sagte Frank Henning. Eine weitere Besonderheit bei Blutspenden sei die Gleichheit aller Menschen, die sich zur Verfügung stellten: „Das Blut eines Armen ist ebenso kostbar wie das Blut eines Vermögenden.“

125 Spenden: Dieter Schröter und Karl-Heinz Schlinkhoff, 121 Spenden: Klaus Urbanski, 111 Spenden: Wolfgang Becker, 103 Spenden: Helmut Käseberg, 100 Spenden: Johannes Greywe, Klaus-Peter Harbolla, Reinhard Krische, 97 Spenden: Marlies Broermann, 90 Spenden: Walter Lührmann, 81 Spenden: Reinhold Löhr, 80 Spenden: Wolfgang Strott, 75 Spenden: Herbert Dresing, Heinrich Gantschnig, Peter Kalkmann, Thomas Köhne, Karim Mcleod, Werner Obermeyer.


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