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Antrieb zur Ausbildung Schüler der Felix-Nussbaum-Hauptschule Osnabrück drehten Info-Film in Elektromotorenfabrik

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Film-Crew mit Gastgeber: Die sieben Hauptschüler mit Wölfer-Geschäftsführer Franz-Josef Hemesath und Projekt-Koordinatorin Petra Klinghagen (2. und 3. von links). Foto: Egmont SeilerFilm-Crew mit Gastgeber: Die sieben Hauptschüler mit Wölfer-Geschäftsführer Franz-Josef Hemesath und Projekt-Koordinatorin Petra Klinghagen (2. und 3. von links). Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Das Projekt Job-Vision kann sich sehen lassen: Im Rahmen der fünften Staffel präsentierten sieben technikbegeisterte Felix-Nussbaum-Hauptschüler ihren fast neunminütigen Kurzfilm zum Ausbildungsberuf „Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik“ in der Elektromaschinenfabrik Franz Wölfer in Sutthausen.

Dort hatten die drei Neunt- und vier Zehntklässler in der Vorweihnachtszeit des vergangenen Jahres nach mehrtägiger Vorbereitung in rekordverdächtiger Zeit von nur einem Tag „ihr Ding“ gedreht. Im Kasten waren daraufhin mehrere Stunden Filmmaterial, das es nun galt, mithilfe von Mitarbeitern des Osnabrücker Medienzentrums so zu komprimieren, dass ein ebenso unterhaltsamer wie informativer „Aufklärungsfilm“ über die dreieinhalbjährige Elektroniker-Ausbildung bei Wölfer dabei herauskommt.

Und das Ergebnis überzeugt: Jugendliche, die sich auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz befinden, erfahren in dem Streifen nicht nur, dass die 1945 gegründete, auf Hebezeugtechnik für Hafenkräne und Antriebstechnik für den Schiffsbau spezialisierte Firma mit 112 Mitarbeitern und einem Exportanteil von rund 70 Prozent „die Welt bewegt“. Sondern auch, dass die derzeit acht Auszubildenden das Arbeitsklima bei Wölfer „schwer in Ordnung“ finden.

In allen Abteilungen der Motoren- und Maschinenproduktion von der Schweißerei über die Wickelei und Dreherei bis hin zur Montage durften Kameramann Abdullah Kayis und Moderator Mustafa Kücük mit Aufnahmeleiter Marco Bratschke und ihren Mitstreitern Daniel Backer, Timo Mack, John Kortschevski und Fergan Korkmaz ihre Interviews und Filmaufnahmen machen. Dabei erfuhren sie nicht nur, wie man buchstäblich eine Welle macht und dass jeder Auszubildende alle fünf Abteilungen im vierteljährlichen Rhythmus durchlaufen muss, sondern lernten ganz nebenbei auch, Arbeitsteams zu bilden und Aufgaben im Team arbeitsteilig effektiv zu verteilen.

Sinnvolle Orientierung

Karin Aquino, die als Geschäftsführerin des Osnabrücker Instituts für Training und Kommunikation das Job-Vision-Projekt betreut und den Kontakt zu den betrieblichen Filmschauplätzen herstellt, zeigte sich sehr angetan von den Mitarbeitern der Firma Wölfer und lobte deren Offenheit, Zuverlässigkeit und Engagement. Felix-Nussbaum-Schulleiter Karl Wurdel, der Job-Vision seit fünf Jahren unterstützt, war nicht nur stolz auf seine aktuelle Film-„Truppe“, sondern lobte das Projekt als sinnvolle Orientierungshilfe für die Ausbildungsplatz- und Berufswahl.

Mehr als 60 informative Kurzfilme über das Anforderungs- und Tätigkeitsprofil der unterschiedlichsten Ausbildungsberufe sind inzwischen seit dem Startschuss 2006 kontinuierlich entstanden. Da auf diese spielerische Weise nachhaltig Kontakte zu Unternehmen hergestellt und konkrete Berufsperspektiven aufgezeigt werden, ist diese Filmreihe nicht nur äußerst erfolgreich, sondern auch äußerst nützlich. Als Blick durch die Kamera auf eine mögliche berufliche Zukunft.


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