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Frostschaden: Uni-Mensa ohne Wasser

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Osnabrück. Zuerst war es nur ein kleiner Sturzbach, der sich in einen Gullydeckel ergoss. Später beschäftigte ein Wasserrohrbruch in der Kolpingstraße jedoch knapp zehn Menschen.

Denn das defekte „Hunderter“, so das Fachwort für das Rohr mit zehn Zentimeter Durchmesser, versorgt die Mensa der Osnabrücker Universität mit Wasser. Am vergangenen Sonntag brach es durch. Die Ursache für den Defekt vermutet Lorenz Hubbermann, Leiter der Rufbereitschaft der Gas- und Wasserversorgung der Stadtwerke, in Materialermüdung durch Bewegungen im Boden infolge der Frosteinwirkung des Winterwetters.

„Das Problem war, im schlammigen, durchweichten Boden das Leck zu finden“, erklärte Hubbermann den Einsatz von schwerem Gerät und die Beteiligung einer Fremdfirma. „So ein Einsatz kann ein paar Tausender kosten – aber wir müssen die Versorgung sichern“, so Hubbermann. Die Versorgung der Studenten war aber nicht gefährdet: Die Mensa ist bereits im Weihnachtsurlaub.


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